Countryman in Genf: Das ist der neue Allrad-Mini
München (RPO). Mini erweitert die Modellfamilie um eine vierte Variante. Der neue Countryman ist der erste Mini mit vier Türen, vier angetriebenen Rädern und mehr als vier Metern Länge. Vorgestellt wird jüngste Mini auf dem Genfer Autosalon im März.
Für den Countryman wurde die Mini-Plattform verlängert: Der Radstand wächst von 2,47 auf 2,60 Meter. Die Länge legt von den 3,70 Metern eines dreitürigen Mini auf nun 4,10 Meter zu. Damit wurde Platz geschaffen für zwei Türen im Fond und einen Kofferraum, dessen Volumen von 350 auf 1170 Liter erweitert werden kann. Äußerlich sollen farblich abgesetzte Radläufe und eine umlaufende Stoßleiste den robusten Charakter des Allradlers betonen. Außerdem wurden Kühlergrill und Scheinwerfer umgestaltet.
Wichtigste Neuerung im Innenraum ist das sogenannte Centre Rail. Diese Konstruktion ersetzt die konventionelle Mittelkonsole: Sie läuft zwischen den Vordersitzen nach hinten und bietet die Möglichkeit, Ablagen und Befestigungselemente für Zubehör wie MP3-Player oder Mobiltelefone individuell zu konfigurieren.
Als Antrieb sind drei Benziner und zwei Diesel geplant, die ein Leistungsspektrum von 66 kW/90 PS bis 135 kW/184 PS abdecken. Der sparsamste Countryman verbraucht 4,3 Liter Diesel (CO2-Ausstoß: 113 g/km), der schnellste erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 215 km/h. Serienmäßig ist auch der Countryman ein Fronttriebler. Nur gegen Aufpreis gibt es den Allradantrieb "All4", bei dem ein elektrohydraulisches Mitteldifferenzial die stufenlose Kraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse übernimmt.
Der Genfer Autosalon findet vom 4. bis 14. März statt. Die Markteinführung des Crossover-Modells ist für den Sommer geplant. Preise für den Countryman wurden noch nicht genannt.




































