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DHC Rheinland: So soll der neue "DDHC Rheinland" funktionieren

zuletzt aktualisiert: 28.12.2011

DHC Rheinland (NGZ). Die Handballehe zwischen DHC Rheinland und HSG Düsseldorf ist keine Fusion zweier Vereine. Sondern eine Spielgemeinschaft aus dem neu gegründeten "DHC Rheinland e.V." (der wiederum eine Spielgemeinschaft mit dem TSV Bayer Dormagen eingegangen ist) und einem Düsseldorfer Verein, "den wir aufgrund des beantragten Insolvenzverfahrens gegen den HSV erst noch benennen müssen", sagt Frank Flatten.

Die "Gründungsväter" der neuen Spielgemeinschaft: Jürgen Steinmetz, Heinz Lieven, Frank Flatten, Erwin Schierle, Richard Ratka (v.l.).  Foto:  S. Büntig/H. Zaunbrecher (2)
Die "Gründungsväter" der neuen Spielgemeinschaft: Jürgen Steinmetz, Heinz Lieven, Frank Flatten, Erwin Schierle, Richard Ratka (v.l.). Foto: S. Büntig/H. Zaunbrecher (2)

Der Manager der HSG Düsseldorf, der in Moers ein Versicherungsbüro betreibt, soll zum 1. Juli Geschäftsführer der "DHC Rheinland Spielbetriebs GmbH" werden. Die sportliche Verantwortung liegt beim derzeitigen DHC-Trainer Richard Ratka, "was die zweite Mannschaft angeht, führen wir gerade Gespräche mit unserem Trainer Ronny Rogawska", sagt Flatten.

Die "Reserve" soll Sammelbecken für Talente aus der gesamten Region werden, "die bestehenden Kooperationen mit Vereinen und dem Sportinternat Knechtsteden werden wir beibehalten und nach Möglichkeit ausbauen", sagen Flatten und DHC-Geschäftsführer Heinz Lieven. Die "Erste" soll möglichst direkt in der kommenden Saison "um den Aufstieg in die Bundesliga mitspielen", so Ratka, der es deshalb begrüßt, wenn Düsseldorfer Spieler noch in der EM-Pause nach Dormagen wechseln würden: "Je eher wir uns einspielen, desto besser". Diesbezügliche Gespräche werden zur Zeit geführt.

Die Heimspiele sollen künftig im Wechsel im TSV-Sportcenter und in der Mitsubishi electric-Halle (früher Philipshalle) in Düsseldorf ausgetragen werden. "Das erschwert natürlich die Identifikation", weiß Flatten. Langfristig wird deshalb über eine neue Veranstaltungshalle nachgedacht. Als möglicher Standort ist ein Areal direkt an der Autobahnausfahrt Neuss-Hafen im Gespräch. Dort, so Jürgen Steinmetz, könnte auch der TV Korschenbroich eine Heimat finden: "Damit stärken wir den Standort", sagt der stellvertretende Landrat, "das ist nicht nur Notwendigkeit, sondern Herausforderung für die Zukunft."

Quelle: NGZ/rl


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