Dormagen (NGZ). Die beschädigte Brücke auf der A57 wird noch früher abgerissen als zunächst geplant: Schon am Freitag sollen zwei 80-Tonnen-Bagger anrollen. Der Grund für den noch früher beginnenden Abriss ist, dass am Montag Morgen die Bahnlinie unter der Autobahnbrücke wieder befahrbar sein soll.
Das gab Straßen.NRW am Donnerstag bekannt. Durch Nachtschichten und den Verzicht auf freie Karnevalstage hätten die Mitarbeiter des Landesbetriebs Straßenbau den Prozess beschleunigen können.
Das Bauwerk wurde in der vergangenen Woche durch in Brand gesetzte Plastikrohre stark beschädigt; der Rauch hatte eine Massenkarambolage ausgelöst, bei der ein Mann ums Leben gekommen ist und 13 verletzt worden sind. Die Brücke war so stark beschädigt worden, dass sie abgerissen werden muss.
Die Kosten für den Brückenneubau werden auf fünf Millionen Euro geschätzt. Als Bauzeit rechnet Straßen.NRW nach Aussage eines Brückenexperten mit eineinhalb bis zwei Jahren. Eine dritte Behelfsbrücke wird als Bypass aufgebaut.
Am Freitag wird die Ermittlungskommission "A 57" vor Ort sein. Auf mehr als 500 Plakaten werden sie sich rund um den Tatort mit gezielten Fragen an die Bevölkerung wenden.
Als "Info-Point" vor Ort wird die mobile Wache der Neusser Polizei zum Einsatz kommen. Für Fragen von Bürgern stehen Mitarbeiter der Ermittlungskommission und der Staatsanwaltschaft am Freitag um 11 Uhr am Salvatorplatz in Dormagen-Nievenheim zur Verfügung.
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