Dormagen (NGZ). Zons (Sto) Auch der frühere Denkmalschutzbeauftragte der Stadt, Hermann Kienle, hat sich dafür ausgesprochen, statt eines Denkmals für Friedrich von Saarwerden oder einen Zöllner auf dem Rheintorvorplatz, die alten Stifterfiguren aus dem Rheinturm zu rekonstruieren und in der gotischen Nische des Turmes wieder aufzustellen.
Das sei auch ein Vorschlag des ehemaligen Dombaumeisters Professor Hugo Wolf, aus dem Jahre 1980 gewesen, berichtet Kienle. Im Rheinturm standen bis etwa zum Jahre 1958 die Figuren des Heiligen Petrus und des Stadt-Erbauers von Zons, Friedrich von Saarwerden.
Eine solche Lösung würde auch mit der Meinung des ersten preußischen Landeskonservators, Paul Clemen, entsprechen, der für Zons vor etwa 100 Jahren angemahnt hat, die Ruinen zu bewahren und nicht neues zu errichten.
Heinz Libertus legt Wert auf die Feststellung, dass nicht der Heimat- und Verkehrsverein, sondern die Kultur- und Heimatfreunde dem Libertus-Vorschlag für das Zöllner-Denkmal ursprünglich zugestimmt haben sollen.
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