Ungewöhnlicher Fund im Wald (NGZ). Dormagen Ein paar vereinzelte Bärlauch-Pflanzen hat der Revierförster Theo Peters schon oft gesehen. „Das Wildkraut wächst überall - ob im Garten oder auch bei uns im Knechtstedener Wald“, weiß er.
„Es ist aber ungewöhnlich, dass es hier in so großen Mengen auftritt“, erklärt der Förster, der jetzt ein 160 Quadratmeter großes Feld im Wald - in der Nähe von Straberg - entdeckt hat. Und weil diese Größe außergewöhnlich für das Dormagener Stadtgebiet ist, geht er davon aus, dass „die Pflanzen in einer größern Menge von Menschenhand angepflanzt wurden.“
Wann das passiert sein könnte, kann der Delhovener nicht genau sagen. „Es muss aber schon vor einigen Jahren gewesen sein“, meint Peters. Denn: Bärlauch vermehre sich zwar schnell, aber um eine Fläche von 160 Quadratmetern einzunehmen, müsste einige Zeit vergehen. Eine grobe Schätzung wagt der Revierförster aber dennoch: „Wir durchforsten den kompletten Wald alle fünf Jahre.
Als wir zuletzt in diesem Bereich waren, ist mir der Bärlauch noch nicht aufgefallen“, so Peters. Wobei er aber nicht ganz ausschließen könne, dass schon damals das Feld da gewesen sei. „Wir schlagen die Bäume im Herbst, zu dieser Zeit ist Bärlauch nur schwer von den Maiglöckchen-Pflanzen zu unterscheiden.“ Erst, wenn das Kraut - wie momentan - im voller Blüte steht, sei der Unterschied durch die Blütenform sofort ersichtlich.
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