Dormagen (NGZ). In der Sitzung des Wirtschaftsausschusses der Bayer AG am Donnerstagnachmittag platzte die Bombe: Die Arbeitgeberseite präsentierte das Sparpaket, das einen massiven Stellenabbau vorsieht.
Der Dormagener Bayer Betriebsratsvorsitzende André van Broich: "Wir sind völlig überrascht worden." Es habe im Vorfeld keine Absprachen gegeben. "Wir werden dieses Programm, das uns vorgestellt wurde, in den kommenden Tagen intensiv hinterfragen", so van Broich.
Noch sei dieser Weg der Arbeitgeberseite "erheblich erklärungsbedürftig". Vor allem müsse jetzt die Frage nach Alternativen für den Stellenabbau gestellt werden. André van Broich selbst ist Mitglied der Kommission, die das Sparpaket von 800 Millionen Euro verhandeln wird.
Der Dormagener Bayer-Betriebsratsvorsitzende teilt die Einschätzung, dass der Chempark Dormagen keinen großen Stellenabbau zu befürchten habe. "Dormagen ist nach unserer Kenntnis nicht betroffen." Die Stellenstreichungen beziehen sich in erster Linie auf Forschung, Entwicklung und Verwaltung. "Und die haben wir im Dormagener Chemiepark kaum."
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