Konjunkturpaket II (NGZ). Am Donnerstag soll im Hauptausschuss Klarheit geschaffen werden, welche Projekte in Dormagen für das Konjunkturpaket II endgültig ausgewählt werden.
Dormagen Die Dormagener Schulen werden voraussichtlich der große Gewinner des Konjunkturpakets II sein. So jedenfalls sieht es nach der jetzt vorliegenden Liste für die Sitzung des Hauptausschusses am Donnerstag Abend im Rathaus aus. Die dringendsten Projekte sind dabei der Brandschutz an den Dormagener Schulen. Die entsprechende Aufrüstung kostet etwa 2,8 Millionen Euro.
Bei einer Kontrolle im vergangenen Jahr waren im Hinblick auf neue Brandschutzbestimmungen erhebliche Mängel aufgedeckt worden. Ein besonderer Schwerpunkt dabei ist der Altbau des Norbert-Gymnasiums Knechtsteden der mit rund 550 000 Euro zu Buche schlägt. Bürgermeister Heinz Hilgers hatte bereits früher dem Hauptausschuss erklärt, dass auch Ersatzschulen in das Programm aufgenommen werden können.
Zweiter Schwerpunkt bei den Mitteln aus dem Konjunkturpaket ist die energetische Verbesserung. So soll die Hackenbroicher Grundschule Burg für 950 000 Euro eine neue, gedämmte Fassade erhalten und vor allem im Hinblick auf die PCB-Belastungen an dieser Schule saniert werden. Im ausgehenden Winter waren an dieser Schule hohe PCB-Werte ermittelt worden, die diese Grund-Sanierung notwendig machen. Die Arbeiten sollen abschnittsweise vorgenommen werden; die jeweils betroffenen Klassen sollen im Bürgerhaus Unterricht erhalten. Die Sanierung dieses Objekten mit hohen Landeszuschüssen wird verschoben.
Schließlich sind 300 000 Euro für die energetische Erneuerung des Heilpädagogischen Kindergartens in Nievenheim vorgesehen. Insgesamt werden so rund 4,6 Millionen Euro verplant. Hinzu kommt ein Eigenanteil der Stadt von 12,5 Prozent der Gesamtkosten.
Nicht mehr in dem Programm enthalten ist der Ersatzbau der Kindertagesstätte Fichtenweg für 1,8 Millionen Euro und die energetische Sanierung des Raphaelshauses für 600 000 Euro. Dazu der Bürgermeister: „Wir haben das Projekt aus diesem Programm herausgenommen, weil sich möglicherweise eine andere günstigere Finanzierungsmöglichkeit ergibt.“ Das soll spätestens bis zur Ratssitzung am 25. Juni geklärt werden. „Wir können dann abschließend entscheiden.“ Notfalls ergeben sich für die Raphaelshausschule auch Chancen in dem Infra
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