Dormagen (NGZ). Dormagen Erschreckend waren die Ergebnisse des motodiagnostischen Tests „Pro-Fit“, mit dem die Stadt Dormagen rund 600 Erstklässler aus dem ganz Stadtgebiet auf ihre sportlichen Fähigkeiten getestet hat (die NGZ berichtete), nicht. Bundesweiter Durchschnitt - so lautet nach Auswertung aller Ergebnisse das Urteil von Dr. Theodor Stemper, Privatdozent der Bergischen Universität Wuppertal, der den Test entwickelt und mit seinen Mitarbeitern in die Tat umgesetzt hat.
Handlungsbedarf bestand aber dennoch. Denn von den rund 600 getesteten Schülern erreichten 102 - 16,6 Prozent - die Normwerte nicht und wurden damit in die Gruppe der Förderbedürftigen eingestuft. Nun, nur weniger Monate nach der Auswertung der Ergebnisse, kann Bernd Lewerenz, Leiter des Sportservice der Stadt, Vollzug melden. Denn in Kooperation mit dem TSV wurden in der Theodor-Angerhausen-Schule in der Stadtmitte, der Tannenbuschschule in Delhoven und der Regenbogenschule in Rheinfeld bereits drei Fördergruppen ins Leben gerufen, in denen nun die Defizite der Schüler ausgemerzt werden sollen.
Zudem gibt es eine Gruppe an der Christoph-Rensing-Schule, die im Test von allen Schulen am schlechtesten abgeschnitten hat. „In erster Linie sollte es in den Kursen darum gehen, den Kindern Spaß am Sport zu vermitteln und so letztlich die Schwachstellen zu beseitigen“, erklärt Dr. Theodor Stemper.
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