Kommentar (NGZ). Videoüberwachung hat im öffentlichen Raum längst Einzug gehalten. Supermärkte, Banken, Bahnhöfe – die Linse zeichnet an vielen Orten jede Bewegung auf. Doch an Schulen? Es ist verständlich, wenn Lehrer sich die Überwachung wünschen. Erfolge an Schulen in anderen Städten belegen das. Die Bilder von Fernsehsendungen über englische Kleinstädte, in denen die Bürger unter ständiger Kamerabewachung sind, hinterlassen dennoch ein mulmiges Gefühl – erst recht mit Blick auf den technischen Fortschritt. Schon jetzt sind Bilder im Internet mit einer Vielzahl persönlicher Daten verknüpft. Schon in wenigen Jahren wird man mittels eines Handyfotos womöglich Namen und Hobbys eines Fremden auf der Straße herausfinden können.
Bleibt die Frage: Wer überwacht die Überwacher? Jens Krüger
Die neuesten Nachrichten und Berichte aus Politik, Wirtschaft, Panorama, Sport, Kultur, Gesellschaft, Wissenschaft, Multimedia, Auto,
Reise und Beruf - im Archiv auch gratis recherchierbar. Dazu die besten Bilder, Live-Ticker, Kolumnen und Hintergrundberichte.