Anliegen zentral bearbeitet (NGZ). Eine einheitliche Anlaufstelle haben bald alle Dormagener, die Anspruch auf das Arbeitslosengeld II haben. Ihre Anliegen werden ab 17. August zentral im Stadtteilbüro Horrem an der Knechtstedener Straße 20 bearbeitet, bis das ehemalige Rathaus in Nievenheim umgebaut ist.
„Wir haben die neue Servicestelle eingerichtet, weil nach Hartz IV für viele Bürger nicht mehr durchschaubar war, ob sie sich an die Agentur für Arbeit oder an eines der drei Stadtteilbüros wenden sollten“, erläutert Gabriele Böse, verantwortlich für Wirtschaftliche Hilfen bei der Stadt. Die Dormagener FDP kritisiert unterdessen, dass ARGE und Agentur für Arbeit nicht gemeinsam nach Nievenheim ziehen, wie es ursprünglich geplant war.
Ab Mitte August werden alle Anliegen in Horrem bearbeitet. Telefonisch ist das von Margarete Meisen geleitete Team unter der Rufnummer 02133/257-612 erreichbar. Die Unterbringung an der Knechtstedener Straße ist vorübergehend. Sobald das alte Nievenheimer Rathaus renoviert ist, zieht das Leistungs- und Vermittlungsteam der ARGE dort zusammen. Wegen der Umstellung sind die Stadtbüros am Montag, 15. August, und Dienstag, 16. August, geschlossen.
Für Notfälle steht an diesen Tagen das Stadtteilbüro Hackenbroich an der Salm-Reifferscheidt-Allee 20, Telefon 02133/257-655, bereit. Bereits zum 1. August zieht das Vermittlungsteam der ARGE unter der Leitung von Ulrich Hartz vorübergehend in die Räume der Agentur für Arbeit an der Römerstraße 24 in Dormagen-Mitte ein. Dort gibt es Beratung und Hilfe bei der Jobsuche. Telefonisch sind die Mitarbeiter unter 02133 /2490 erreichbar.
Anträge auf Unterhaltsvorschuss, Leistungen für Asylbewerber sowie Sozialhilfe werden zunächst weiter im Stadtteilbüro Horrem bearbeitet. Für Kindergartenbeiträge, Wohnberechtigungsscheine und Familienpässe sind ab dem 17. August Gabriele Barakling und Thomas Rütten unter den Rufnummern 02133/257-319 und 257-611 im Neuen Rathaus, Paul Wierich-Platz 2, zuständig.
Die FDP ist mit der Lösung, dass nur die ARGE ins umgebaute Rathaus in Nievenheim zieht und die Agentur für Arbeit in der Dormagener Stadtmitte bleibt, gar nicht zufrieden. „Dieser Standort hat nur unter der Voraussetzung Sinn gemacht, dass dort alle wichtigen Anlaufstellen zusammengezogen werden können“, sagt FDP-Fraktionschefin Beate Brebeck. Wenn die Arbeitsagentur in der Innenstadt bleibe, wäre es in ihren Augen viel besser gewesen, die ARGE ebenfalls an diesem zentralen Standort anzusiedeln, damit die Wege kürzer sind. (PeS)
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