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Dormagen: Ferienzeit ist Sanierungszeit

VON MARCUS HAMMES - zuletzt aktualisiert: 16.07.2010 - 12:40

Dormagen (NGZ). Brandschutz und Fluchtwege in Schulen sind die großen Themen, die in den großen Ferien vom Eigenbetrieb der Stadt in Angriff genommen werden. Das von-Arnim-Gymnasium wird zudem behindertengerecht ausgebaut.

Der Leiter des Eigenbetriebs Gebäudewirtschaft, Bernd Blochwitz, überzeugte sich gestern vom Fortschritt der Arbeiten am Bettina-von-Arnim-Gymnasium. Die Schule wird unter anderem behindertengerecht ausgebaut.  Foto:  H. Jazyk
Der Leiter des Eigenbetriebs Gebäudewirtschaft, Bernd Blochwitz, überzeugte sich gestern vom Fortschritt der Arbeiten am Bettina-von-Arnim-Gymnasium. Die Schule wird unter anderem behindertengerecht ausgebaut. Foto: H. Jazyk

Die Schüler sind weg. Ruhe kehrt dadurch jedoch längst nicht ein. An den Dormagener Schulen wird an vielen Ecken gearbeitet. Insgesamt investiert die Stadt Dormagen in und rund um die Sommerferien herum über 4,2 Millionen Euro. Energetische Sanierung, Brandschutz sowie neue Ausstattung stehen auf der Liste des Eigenbetriebs Gebäudewirtschaft, der die Arbeiten vornimmt. Viele der Maßnahmen werden aus Konjunkturmitteln finanziert.

"Wir liegen gut in der Zeit", sagt der Leiter des Eigenbetriebs Bernd Blochwitz und blickt auf einen Anbau am Bettina-von-Arnim-Gymnasium. Der neue Gebäudeteil verbindet Flucht- und Rettungsweg, Etagentoiletten und einen neuen Aufzug miteinander. "Damit wird das Gymnasium zum ersten Mal behindertengerecht", erklärt er.

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Sanierungsbedarf

Aktuell saniert der Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft die Dreifachsporthalle auf dem Gelände des Schulzentrums am Bahnhof sowie die Zonser Mühle. Die Arbeiten am Rathausanbau sind fast beendet.

Zukünftig müsse man sich Gedanken über die Wärmeisolierung an den Schulen machen. "Die liegt teilweise bei null", so Blochwitz.

Der Rohbau sei im Wesentlichen fertig. Zusätzlich wird auch innerhalb der Schule gearbeitet. "Vor der Aula werden neue Brandschutztüren eingebracht. Zusätzlich werden sogenannte F90-Wände im Bereich der Naturwissenschafts-Räume eingezogen", erklärt der Eigenbetriebsleiter. Diese sollen im Falle eines Feuers für 90 Minuten standhalten. Insgesamt werden rund 828 000 Euro investiert. In den Herbstferien sind die Fenster des Verwaltungstrakts an der Reihe.

Im letzten Bauabschnitt befinden sich die Arbeiten an der Schule Burg Hackenbroich. "Bis Ende des Jahres werden wir dort wohl fertig", meint Blochwitz. Lehrer- und Verwaltungszimmer sowie die Räume für die Ganztagsbetreuung müssen noch saniert werden. "Die Schule musste von PCB befreit werden. Gleichzeitig haben wir energetisch saniert", sagt der Eigenbetriebschef. 1,09 Millionen Euro umfassen die gesamten Arbeiten.

Auch am Schulzentrum Hackenbroich wird gearbeitet. Für 640 000 Euro bekommt die Aula eine Brandschutzdecke. "In diesem Zusammenhang tauschen wir auch die Beleuchtung aus", so Blochwitz. Eine Stahlfluchttreppe und neue Brandschutztüren werden installiert.

Die Realschule am Sportpark erhält ihre lang ersehnten neuen Toilettenanlagen. Nach dem "gelungenen Beispiel am Schulzentrum Hackenbroich werden diese für 190 000 Euro komplett saniert", erklärt Blochwitz. Dort sorgt nun eine Aufsicht für Sauberkeit. Ein neues Dach für 90 000 Euro bekommt die Erich-Kästner-Grundschule. Sie ist die erste von sechs Schulen, die dieses benötigen.

Quelle: NGZ

 
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