Kommentar (NGZ). Die Forderung des Rhein-Kreises Neuss ist völlig überzogen. Natürlich kann man der grundsätzlichen Überzeugung des Landrats folgen "Wat nix kost, dat es och nix". Doch hier schlägt das Pendel zu weit aus.
Zons hat seinen Charme in der Überschaubarkeit und dem Miteinander aller zu verdanken. Dieser Konsens wird in Frage gestellt. Wenn die Zonser Grünanlage fachkundig aufgepeppt wird, rechtfertigt das noch lange nicht den Vergleich mit Schloss Dyck, den der Kulturdezernent im Auge haben mag.
Dazwischen liegen Welten. Die Zonser wollen nicht Fremde im eigenen Städtchen werden – nicht um jeden Preis. Seit dem Mittelalter kämpfen sie dafür.
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