Dormagen (NGZO). Vier Mitarbeiter der Technischen Betriebe sind derzeit im gesamten Stadtgebiet unterwegs, um die Spuren des Winters zu beseitigen. Denn der lang anhaltende Frost hat auch in Dormagen den Straßen zugesetzt und praktisch in allen Stadtteilen der Straßendecke tiefe Risse zugefügt.
"Im Vergleich mit anderen Städten stehen wir aber noch gut da. Durch die Nähe zum Rhein ist der Winter bei uns milder verlaufen. Dementsprechend haben wir kaum größere Schäden als in den Jahren zuvor", sagt Bereichsleiter Gottfried Koch.
Bis Ende des Monats will Koch die Schäden überall beseitigt haben, derzeit bessern seine Mitarbeiter in Hackenbroich die Straßen aus. "Zunächst haben wir mit so genanntem Kaltasphalt gearbeitet. Der ist für die schlimmsten Schäden eine gute, aber kurzfristige Lösung. Dieser Asphalt hat keine lange Lebensdauer. Seit gut einer Woche sind die Temperaturen stabil oberhalb der Zehn-Grad-Grenze. Damit kann jetzt der endgültige Asphalt aufgebracht werden", erklärt Gottfried Koch. In einem "Thermofass" wird der Straßenbelag dafür aufgeheizt, bevor er flüssig auf die Straße aufgebracht wird.
"Wir gehen allerdings nicht chronologisch vor. Zwar haben uns die Straßenbegeher die Schäden sukzessive gemeldet. Aber aus unserer Sicht macht es wenig Sinn, diese Meldungen nacheinander abzuarbeiten", so Koch, der seine Kollegen nicht quer durch das Stadtgebiet schicken will. Vielmehr rücke man Stadtteil für Stadtteil gegen die Frostschäden vor. "Besonders viel Arbeit erwartet uns in Horrem. Dort ist der Straßenbelag älter als in den anderen Stadtteilen. Dementsprechend groß sind die Schäden."
Insgesamt muss der Stadtkämmerer aber keine höhere Rechnung als im Vorjahr befürchten. "Wir rechnen mit einer Summe zwischen 50 000 und 100 000 Euro. Darin enthalten sind auch die Lohnkosten der Mitarbeiter. Dieser Betrag ist keinesfalls höher als in der Vorjahren", bekräftigt Koch.
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