Dormagen (NGZ). Mit Kritik reagiert die FDP auf den Vorschlag der SPD, eine Elternbefragung zum Thema "zweite Gesamtschule" initiieren zu wollen. "Auch wir wollen die Wünsche der Schüler und der Eltern einbeziehen", sagt FDP-Fraktionschef Karlheinz Meyer.
"Aber zunächst erwarten wir, dass das Gutachten, das die Stadtverwaltung in Auftrag gegeben hat, alle entscheidungserheblichen Fragen für die weitere Schulentwicklungsplanung aufbereitet. Dazu gehören auch die Wünsche und Vorstellungen der Schüler und Eltern."
Aus Sicht der FDP seien Parteien sowie die Stadtverwaltung übereingekommen, dass die langfristige Schulentwicklungsplanung aufgrund der anstehenden demographischen Entwicklung umfassend diskutiert werden müsse. Zu diesem Zweck sei eben das Gutachten und darüber hinaus ein eigener Arbeitskreis eingerichtet worden.
Dirk Rosellen, schulpolitischer Sprecher der FDP, fügt hinzu, dass das Geld für das Gutachten, dessen Einholung auch von der SPD im Arbeitskreis befürwortet worden sei, umsonst ausgegeben werde, wenn gleichzeitig die Diskussion an anderer Stelle beginne und schon vorab Fakten geschaffen würden. Die FDP werde jedenfalls zunächst ergebnisoffen das Gutachten abwarten und aufgrund dessen die für Dormagener Schüler beste Lösung anstreben.
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