Dormagen (NGZ). Dormagen Das Sterben in Dormagen wird teurer. Die Gebühren für einige neue Formen der Bestattung werden drastisch erhöht. Der Stadtrat beschloss jetzt in letzter Instanz den neuen Gebührenkatalog mit großer Mehrheit.
Der Leiter der Technischen Betriebe (TBD), Gottfried Koch, weist darauf hin, dass die Friedhofsgebühren in Dormagen zuletzt vor sechs Jahren erhöht wurden. Der Grund für die zum Teil drastischen Anhebungen: „Das Bestattungsverhalten der Bürger hat sich in dieser Zeit deutlich verändert. Wir haben uns bei dem Angebot dieser Grabformen verkalkuliert.“ Vorgegeben ist, dass die Gebühren für die Gräber 90 Prozent der Kosten decken; zehn Prozent rechnen die TBD für das allgemeine Grün als Erholungsfläche.
Das würde bedeuten, dass die Gebühren für ein pflegefreies Grab von derzeit 640 auf 1830 Euro, bei anonymen Urnen von bisher 460 auf 1111 Euro ansteigen würde. Eine solche Preisexplosion ist den Bürger aber nicht zuzumuten. So werden die TBD die Preisanhebung in drei Schritte staffeln.
Mehr lesen Sie am Montag (22.12.2008) in der Neuß-Grevenbroicher Zeitung.
Bestattungen
Die Bestattungszahlen in Dormagen liegt seit Jahren konstant bei 520 Fällen. Urnenbeisetzungen sind von 116 im Jahr 2001 auf 188 im vergangenen Jahr gestiegen. Im vergangenen Jahr wurden 24 Wahlgräber erworbe, 2005 waren es noch 40. Für Tiefengräber entschieden sich 2005 und 2007 jeweils 65 Angehörige. Sonderregelungen gelten für Kindergräber.
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