kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
Kommentare ()

Palliativ-Station im Kreiskrankenhaus: Hilfe für Schwerstkranke

VON CHRIS STOFFELS - zuletzt aktualisiert: 04.03.2009 - 21:30

Palliativ-Station im Kreiskrankenhaus (NGZ). Hackenbroich Endlich - der neunjährige Kampf der Hospizbewegung hat sich gelohnt. In einem intensiven Gespräch überzeugten vor einigen Wochen der Vorstand der Bewegung mit Sabine Köhler, dem niedergelassenen Arzt Dr. Udo Kratel und dem Klinik-Palliativ-Mediziner Dr. Ulrich Hauffe den Vorsitzenden des Krankenhaus-Ausschusses, Dr. Christian Will.

Chefarzt Dr. Wolfgang Thier ( l.) und Palliativ-Mediziner Dr. Ulrich Hauffe erwarten, dass die Palliativ-Abteilung noch 2009 eröffnet wird. Foto: H. Jazyk
Chefarzt Dr. Wolfgang Thier ( l.) und Palliativ-Mediziner Dr. Ulrich Hauffe erwarten, dass die Palliativ-Abteilung noch 2009 eröffnet wird. Foto: H. Jazyk

„Wir machen das“, so anschließend dessen klare Überzeugung. Und die Politik zog mit. In der jüngsten Sitzung des Ausschusses gab es einen einstimmigen Beschluss für die Palliativ-Station mit fünf bis sieben Betten. „Wir ziehen das jetzt auch ohne Zustimmung der Bezirksregierung in Düsseldorf durch“, sagt Will. Mehrere Anträge für die Kliniken im Rhein-Kreis Neuss, darunter auch für Hackenbroich, liegen dort vor - „und sind versandet“, wie Will es ausdrückt.

Offenbar werden von Düsseldorf aus größere Palliativ-Einheiten vorgesehen. Dr. Wolfgang Thier, ärztlicher Direktor des Kreiskrankenhauses: „Damit ist uns nicht gedient. Wir möchten, dass die Patienten auch die letzten Stationen ihres Lebens in der Klinik behandelt werden, die sie kennen.“ Hinzu komme, dass den Angehörigen - oftmals älteren Menschen - nicht weite Besuchswege zugemutet werden sollen.

Möglich ist die Planung ohne Zustimmung der Aufsichtsbehörde durch eine enge Zusammenarbeit mit der Hospizbewegung und dem mustergültigen ambulanten Hospizzentrum Dormagen. „Bei uns arbeiten zahlreiche ausgebildete Palliativkräfte, auf die wir zurück greifen können“, berichtet Sabine Köhler. „Für die Station mit sechs Betten werden etwa neun Palliativ-Pflegekräfte und mindestens zwei Ärzte benötigt“, so der designierte Leiter der Abteilung, Dr. Ulrich Hauffe, der seit Jahren Schwerstkranke und Sterbende betreut.

Quelle: NGZ


Jetzt noch mehr Lesespaß sichern und Neuß-Grevenbroicher Zeitung testen.

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

AUS DER NACHBARSCHAFT
MEHR

Stadtbibliothek als Lernparadies

Bibliothek nimmt an Pilotprojekt teil

Die Stadtbibliothek ist eine von nur acht Bibliotheken landesweit, die jetzt als „Lernort“ in einem Modellprojekt unter die Lupe genommen werden: „Wir wollen diese Chance nutzen, um unser Bildungsangebot für Schüler und Erwachsene weiter zu ... mehr

 

Belastete Abfallstoffe

Müllspektrum wird erweitert

 

Heinz Hilgers stellt erste Weichen

Cyprian ist jetzt für Wirtschaft zuständig

 

Neue Hilfestellung für Senioren

Kultur für alle

 
 
BILDER AUS DORMAGEN
Der Wahlabend in Dormagen und Rommerskirchen
Der Wahlabend in Dormagen und Rommerskirchen
Der Wahlabend in Dormagen und Rommerskirchen. NRW-Wahl 2012 mehr 
 
Der Wahlabend in Dormagen und Rommerskirchen
Der Wahlabend in Dormagen und Rommerskirchen
Der Wahlabend in Dormagen und Rommerskirchen. NRW-Wahl 2012
mehr 
Auto fährt frontal gegen Baum
Auto fährt frontal gegen Baum
Auto fährt frontal gegen Baum. Verkehrsunfall in Dormagen-Hackenbroich ..
mehr 
Girls Day 2012: Das will ich einmal werden
Girls Day 2012: Das will ich einmal werden
Acht Mädchen aus Dormagen sagen am Girls ..
mehr 
Lkw-Unfall in Dormagen
Lkw-Unfall in Dormagen
Lkw-Unfall in Dormagen an der Kreuzung L280 / L380.
mehr 
 
Familienanzeigen