Dormagen (NGZ). Dormagen Tag eins nach der Entscheidung von Heinz Hilgers, im nächsten Jahr doch nicht mehr als Bürgermeister für Dormagen zu kandidieren. Politische Weggefährten wie Gegner äußerten am Freitag Verständnis für den politischen Rückzug Hilgers’ aus gesundheitlichen Gründen.
„Ich war über die Nachricht schockiert, und ich bedauere das sehr“, sagt FDP-Bürgermeisterkandidatin Beate Brebeck. Für die Dormagener Politik sei der Rückzug Hilgers’ ein „großer Verlust“. Respekt für Hilgers’ Entscheidung kommt auch aus der CDU. „Ich wünsche ihm, dass er schnell wieder fit wird“, sagt Stadtverbandsvorsitzender Norbert Dahmen. Als „absolut bedauerlich“ bezeichnet CDU-Bürgermeisterkandidat Peter-Olaf Hoffmann die Entwicklung.
Großes Bedauern löst Hilgers’ Schritt auch im benachbarten Rommerskirchener Rathaus aus. „Ich schätze Heinz Hilgers als Kollegen sehr“, schreibt Bürgermeister Albert Glöckner,der einzige SPD-Kollege von Hilgers in der Bürgermeisterkonferenz des Kreises. „Er hat für die Stadt Dormagen Großes geleistet.“
Über ihre Strategie im Wahlkampf denkt jetzt nicht nur die SPD nach. Auch die Grünen, die bislang keinen eigenen Bürgermeisterkandidaten haben, überlegen nach Hilgers’ Entscheidung neu.
Der ehemalige SPD-Fraktionschef Robert Krumbein erklärte am Freitag bereits, dass er für eine Kandidatur nicht zur Verfügung stehe.
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