Dormagen (NGZ). Die für vergangene Woche Freitag geplante Übergabe von Unterschriften an Bürgermeister Peter-Olaf Hoffmann hatte die Initiative "Gaspreisprotest" abgesagt – die Stadt hatte ihr mitgeteilt, dass die Verwaltungsspitze keine Zeit zur Entgegennahme habe.
Daraufhin hatten die Initiative-Vertreter Hans-Joachim Woitzik und Georg Manoussos den Bürgermeister öffentlich aufgefordert, die 3400 Unterschriften diese Woche persönlich entgegenzunehmen. Das aber lehnt Hoffmann ab. "Ich lehne es ab, der Initiative der Gaspreisgegner seitens der Stadtverwaltung Vorschub zu leisten, indem ich die Unterschriften öffentlich entgegennehme", so der Bürgermeister.
"Meine Haltung zu der Initiative habe ich in der Ratssitzung am 11. Oktober dargelegt. Auch von Herrn Woitzik wurde anerkannt, dass die Gaspreise in Dormagen niemals unbillig waren und die evd keine Kunden abgezockt hat. Ich bleibe dabei, dass die Forderungen auf eine Ausplünderung von städtischem Vermögen hinauslaufen." Die Initiative könne ihre Unterschriften an einen seiner Vertreter oder an das Ratsbüro überreichen. Das allerdings hat die Initiative schon letzte Woche abgelehnt.
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