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Dormagen: Hoffnung für die Schulen

VON CHRIS STOFFELS - zuletzt aktualisiert: 19.01.2009 - 21:30

Dormagen (NGZ). Die Dormagener CDU rechnet mit knapp zehn Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II für Dormagen, somit werden die Schulsanierungen wieder aktuell. Für den Eigenanteil müssen aber kurzfristig Schulden gemacht werden.

Dormagen Hoffnung. Und zwar ganz konkret. „Das Konjunkturpaket II des Bundes und der Länder in Höhe von zehn Milliarden Euro für die Kommunen kann zu einem Durchbruch für Dormagen werden“, ist CDU-Bürgermeisterkandidat Peter-Olaf Hoffmann sicher.

Ziel sei es, gestärkt aus der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise herauszukommen. Die Hoffnung ist konkret: „Wir erwarten knapp zehn Millionen Euro aus diesem Paket“, deutet Landtagsabgeordneter Karl Kress die Größenordnung an.

Fraktionschef Wiljo Wimmer und Stadtverbandsvorsitzender Norbert Dahmen lassen erste Ideen keimen.65 Prozent sollen in die Bildung fließen, also in Sanierung und Ausstattung von Schulen und Kindergärten, 35 Prozent in die Infrastruktur wie Straßen, Informations-Technologie oder Krankenhäuser.

In diesen Bedingungen sieht die CDU-Spitze aber keine Hindernisse für Dormagener Projekte. Insbesondere nicht bei der Sanierung der Grundschulen in Delhoven, Rheinfeld und Grundschule Nord, wo jeweils die Erneuerung der Dächer oder Hallendecken anstehen, sowie an der Grundschule in Delrath, die auf neue Fenster und Fassaden wartet.

Insgesamt sind das Projekte in Höhe von rund einer Million Euro.Diese dringenden Renovierungen standen ursprünglich im Haushalt, mussten aber wegen der Anpassung der Schulen an die neuen Brandschutzbestimmungen wieder aus dem Etat genommen werden.

Wimmer: „Natürlich hat der Brandschutz Vorrang. Über die Sanierungen soll 2010 neu entschieden werden.“ Hoffmann: „Diese Projekte stehen nicht mehr im aktuellen Haushalt. Sie sind damit neu und kommen daher als erste Projekte in Frage.“ Allerdings wird von der Stadt ein Eigenanteil von einem Viertel verlangt. Wimmer: „Unsere Haushalt ist eng geschnürt.“ Hoffmann: „In dieser besonderen Situation werden wir nicht umhin können, neue Schulden aufzunehmen.“

Quelle: NGZ


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