Dormagen (NGZ). Dormagen (Sto) Die Stadt Dormagen bekommt Unterstützung für das geplante Gewerbegebiet „Westlich der A 57“ durch die Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein ein. „Die dort vorgesehenen Ansiedlungen liegen voll im Trend und bieten eine hervorragende Zukunftschance“, so IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Dieter Porschen.
In einem Gespräch mit Bürgermeister Heinz Hilgers und dem Erstem Beigeordneten Ulrich Cyprian informierte er sich detailliert über die städtischen Planungen. Die IHK wird nun eine Stellungnahme fertigen. „Wir wollen das Thema noch einmal in den Bezirksplanungsrat bringen und auch mit dem Landeswirtschaftsministerium darüber sprechen“, sagt Hilgers.
Die Bezirksregierung Düsseldorf hatte die Planungen für das Gewerbegebiet abgelehnt. Dadurch ging Dormagen die Ansiedlung der Firma Fiege mit rund 700 Arbeitsplätzen verloren. „Wir haben aber weiter große Interessenten aus dem Logistik- und Handelsbereich, denen wir an anderer Stelle im Stadtgebiet keine Flächen anbieten können“, macht der Bürgermeister deutlich.
„Der Trend geht dahin, dass Handel, Industrie und Logistik immer stärker miteinander verschmelzen. Deshalb besteht in diesem Bereich derzeit eine enorme Nachfrage“, bestätigt auch Porschen. Er will die Stadt bei ihrem Bemühen, von dieser wirtschaftlichen Entwicklung zu profitieren, unterstützen. Ein weiteres Ergebnis der Zusammenkunft war, dass Bedenken der IHK gegen die Flächennutzungsplanänderung für das neue Fachmarktzentrum auf dem Gelände der Zuckerfabrik weitestgehend ausgeräumt werden konnten.
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