Dormagen (NGZ). Am Mittwochnachmittag wurde das Geheimnis gelüftet. Doch die Bürger, Manager und Experten sind auch nach der Vorlage des lange erwarteten TÜV-Gutachtens zum Ineos-Brand am 17 März nicht wesentlich schlauer.
„Ursachen und Ablauf des Brandes konnten weitgehend aufgeklärt werden“, sagte am Mittwoch der nordrhein-westfälische Umweltminister Eckhard Uhlenberg in der Sitzung des Umweltausschusses des Landtags.
Allerdings mit einer gravierenden Einschränkung: „Wie es zu dem Leck an der Ethylen-Leitung kam, das den Brand ausgelöst hat, konnte bisher nicht ermittelt werden.“ Für viele Bürger - das zeigte sich bei den Versammlungen zu diesem Thema - war aber gerade das der entscheidende Punkt.
Uhlenberg hatte es kaum ausgesprochen, da tickerten über die Nachrichtenagenturen jedoch schon ganz andere Meldungen: „Großbrand im Chemiewerk - Arbeiter sollen Feuer ausgelöst haben“, meldete der Deutsche Depeschen-Dienst (ddp).
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Köln könnten Wartungsarbeiten an einer Gaspipeline das größte Feuer im Rheinland seit dem Zweiten Weltkrieg ausgelöst haben. Dies gehe aus einem Sachverständigengutachten hervor.
Mehr dazu lesen am Donnerstag in der Neuß-Grevenbroicher Zeitung.
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