Statt Förderschule (NGZO). Dormagen. Eigentlich müssten sie eine Förderschule besuchen, doch an der Hauptschule in Dormagen erhalten zwölf Schüler die Möglichkeit, trotz ihrer Beeinträchtigungen in einer Regelklasse mitzuarbeiten. Das Angebot wird jetzt weiter ausgebaut. Wenn sie einen Text laut vorlesen soll, hat Jenni noch immer Hemmungen.
„Es ist aber schon viel besser geworden”, sagt die 14-Jährige. Sie besucht die siebte Klasse der Hermann-Gmeiner-Hauptschule in Dormagen. Wie fünf weitere Mitschüler hat sie erhebliche Lernprobleme. So erheblich, dass sie nach den Tests zum Ende der Grundschulzeit eigentlich keine Regelschule hätte besuchen können. In einer integrativen Lerngruppe wird sie an der Hauptschule jedoch so gefördert, dass ihre Leistungen in manchen Fächern inzwischen von denen anderer Schüler kaum mehr zu unterscheiden sind.
„Dieses Konzept ist ein Erfolgsmodell, deshalb wollen wir in Zukunft in jeder neuen Jahrgangsstufe eine integrative Klasse einrichten”, sagt Schulleiter Klaus Krützen.
Mehr zu diesem Modellprojekt in Dormagen lesen Sie heute Abend hier auf ngz-online; die NGZ berichtet in ihrer Donnerstagausgabe ausführlich.
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