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Dormagen: Junge Mode in die Alte Post

VON CHRIS STOFFELS - zuletzt aktualisiert: 03.09.2010

Dormagen (NGZ). Mit einem Gerry Weber-Shop und Trend-Mode steht das Ring-Center als Mieter für die Galerie Alte Post fest. Geöffnet werden die neuen Geschäfte im März 2011. Verhandlungen über eine große Fläche laufen noch.

Die Investoren Gerd (l.) und Jürgen Allard und ihre Mutter Maria Helene Allard sind mit Ring-Center-Chef Hans-Dieter Lehnhoff (r.) einig. Lehnhoff zieht mit einem Gerry Weber-Shop und einem Young-Fashion-Laden in die Galerie-Alte Post, die im Frühjahr fertig werden wird.  Foto:  S. Büntig
Die Investoren Gerd (l.) und Jürgen Allard und ihre Mutter Maria Helene Allard sind mit Ring-Center-Chef Hans-Dieter Lehnhoff (r.) einig. Lehnhoff zieht mit einem Gerry Weber-Shop und einem Young-Fashion-Laden in die Galerie-Alte Post, die im Frühjahr fertig werden wird. Foto: S. Büntig

Sie liegen einen Steinwurf auseinander – und sind auf das Engste miteinander verbunden: Das Ring-Center und die neue Galerie Alte Post. Hans-Dieter Lehnhoff (55), Geschäftsführender Gesellschafter der City Ring Handels KG, und die Zonser Investoren-Familie Allard haben zueinander gefunden. Das Ergebnis: Das Ring-Center belegt zwei markante Läden in der Galerie Alte Post. Lehnhoff: "Wir eröffnen im Frühjahr einen Gerry Weber-Shop und werden die entsprechende Abteilung aus dem Ring-Center dorthin verlagern."

Zusätzlich hat Lehnhoff einen 300 Quadratmeter großen "Young Fashion Store" angemietet, in dem es vor allem Junge Mode zu kaufen gibt. "Wir setzen dort auf trendige und wechselnde Mode und Marken", so Lehnhoff. "Durch diese Investition wird die Modekompetenz in Dormagen entscheidend gestärkt." In weitere Läden zieht ein Herren-Jeansshop unter anderem mit Tommy Hilfiger im Angebot. Gespräche geführt werden auch mit Juwelieren.

Info

Alte Post

Für den zweiten Bauabschnitt Alte Post wartet die Familie Allard täglich auf die Baugenehmigung der Stadt Dormagen.

Sie geht davon aus, dass die von Architekt Martin Reimer entworfenen Gebäude in den nächsten Tagen genehmigt werden.

Die Fassade wird dem alten Postgebäude nachempfunden.

In diesen Tagen beginnen Gerd und Jürgen Allard mit dem zweiten Teil des Gebäudekomplexes Alte Post. Im Bereich Kappesberg/Unter den Hecken entstehen nochmals 24 hochwertige Wohneinheiten zwischen 62 und 130 Quadratmetern. "Für 18 Wohnungen gibt es bereits feste Zusagen", so Gerd Allard. Insgesamt werden die Brüder Gerd und Jürgen zusammen mit ihrer Mutter Maria Helene Allard rund 15 Millionen Euro in der Innenstadt verbauen. Offenbar mit Erfolg: In dem ersten Bauabschnitt sind von 28 Eigentumswohnungen 25 verkauft. Verbindliche Fertigstellung ist im Mai. Die Läden eröffnen bereits am 24. März.

Auch für den 800 Quadratmeter umfassenden hinteren Bereich der Galerie Alte Post führen Gerd und Jürgen Allard erfolgversprechende Gespräche: Verhandelt wird mit einem Anbieter aus dem Gesundheitsbereich, möglicherweise in Kombination mit einem Physiotherapeuten. Eine weitere Option ist der Living-/Möbelbereich. Verhandelt wurde laut Jürgen Allard auch mit Strauss. "Dort besteht wenig Interesse an der hinteren Lage des Geschäftes." Dennoch sei man weiter im Gespräch.

Mit dem Wechsel von Gerry Weber und einem Teil der jungen Mode in die Galerie Alte Post werden im angestammten Ring-Center Flächen frei. "Wir werden die Herrenmode-Abteilung deutlich erweitern." Und damit eine Lücke in Dormagen schließen. Auch der Accessoires-Bereich für Damen wird vergrößert. Insgesamt will Lehnhoff in der Alten Post zehn Mitarbeiterinnen beschäftigen. Kasse und Marketing werden einheitlich mit dem Ring-Center geführt.

Quelle: NGZ

 
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