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Dormagen: Kultur des Miteinander

VON CHRIS STOFFELS - zuletzt aktualisiert: 14.03.2006 - 23:08

Dormagen (NGZ). Dormagen Knapp und präzise fasst SPD-Fraktionsvorsitzender Robert Krumbein die Zustimmung der SPD zum Etat 06 zusammen: „Dormagen befindet sich auf einem guten Weg.“

Die Sozialdemokraten sehen einen deutlichen Anlass zu Optimismus, die Haushaltssicherung in zwei Jahren verlassen zu können.

Ein Grund für die Zuversicht sei die „neue Kultur des Miteinander“ in der Dormagener Politik: Krumbein sieht im Stadtrat wieder „gemeinsame Grundüberzeugungen“.

Die Etatberatungen hätten aber auch gezeigt, dass Bürgermeister Heinz Hilgers und Kämmerer Ulrich Cyprian trotz der Umstellung auf das Neue Kommunale Finanzmanagement eine „solide Grundlage“ für den Etat geliefert haben.

Als weiteren Anlass für den Optimismus sieht Krumbein die veränderte Wirtschaftslage der Stadt: Er hat Hoffnung, dass hohe Dividenden beim größten Arbeitgeber der Stadt auch Zeichen für Zahlungen bei den Gewerbesteuereinnahmen sind.

Hinzu kämen „etliche Erfolge der städtischen Wirtschaftsförderung, die Mut machen“. In dem Etat werden Gelder für neue Gewerbegebiete bereit gestellt.

Schließlich gründet die Zuversicht der SPD auf den neuen Strukturen der Verwaltung: „Der aufgezeigte Weg ist konsequent am Ziel einer möglichst wirtschaftlichen Erfüllung aller kommunalen Aufgaben orientiert und deshalb richtig.“

Inhaltlich stehen bei der SPD vor allem bildungs- und familienpolitische Fragen im Mittelpunkt.

Die Schaffung 13 neuer Gruppen in den offenen Ganztagsschulen und vier Millionen Euro für die Sanierung der Schulen zeigten das Engagement auf diesem Bereich.

Doch Krumbein will mehr und fordert Ganztagslösungen auch für die weiterführenden Schulen, wobei die Hermann-Gmeiner-Hauptschule gute Chancen hat, in ein entsprechendes Programm aufgenommen zu werden.

Bei der Betreuung von Kindern unter drei Jahren bestehe angesichts gekürzter Landesmittel die Gefahr, dass die Elternbeiträge erhöht werden müssen.

Krumbein skizziert ein weiteres Ziel seiner Fraktion für die nahe Zukunft: „Wir wollen unsere Stadt zur familienfreundlichsten im weiten Umfeld machen.“

Wichtiger als Geldbeträge dafür sei das Klima in Dormagen, seien die zahlreichen Aktivitäten in diesem Bereich, die Hoffnung für die Zukunft machen.

Quelle: NGZ


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