Dormagen (NGZ). Dormagen Die Anmeldezahlen für die Grundschulen in Dormagen liegen vor. Obwohl die Schulbezirke aufgehoben sind, geht der Trend zur Schule im Ort - mit wenigen Ausnahmen. Die Offene Ganztagsgrundschule wird immer attraktiver.
Richtig glücklich waren weder die Gohrer, noch die Kommunalpolitiker, die im vergangenen Jahr beschließen mussten, dass die Astrid-Lindgren-Schule ihre Eigenständigkeit verliert. Die Anmeldezahlen waren so stark zurück gegangen, dass die Gohrer Schule nur als Dependance der Nievenheimer Friedensschule überlebensfähig war.
Dieses Schicksal droht in den kommenden Jahren keiner weiteren Grundschule im Dormagener Stadtgebiet. Bereits im nächsten Schuljahr steigen die Zahlen der Erstklässler wieder von 580 auf 640 I-Dötzchen. Dabei wählen die meisten Eltern nach wie vor die Grundschule in ihrem Ort.
„Wir hatten nach der Auflösung der Schulbezirke mit mehr Verschiebungen und deutlich größeren Schwierigkeiten gerechnet“, sagt Ellen Schönen-Hütten, Leiterin des Dormagener Schulverwaltungsamtes.
Das entscheidende Auswahlkriterium sei offensichtlich, dass die Kinder zur Grundschule kurze Wege hätten. Leichte Seitwärtsbewegungen gibt es von der Erich-Kästner-Grundschule im Dormagener Norden zur Theodor-Angerhausen-Schule in der Stadtmitte, und von Stürzelberg nach Zons.
Ein Trend ist deutlich: Das Angebot der Offenen Ganztagsgrundschule muss in Dormagen weiter ausgebaut werden. „Wir hatten ursprünglich mit 800 Plätzen kalkuliert, jetzt liegen wir bereits bei 1000 - und im Moment gehe ich davon aus, dass wir auf 1200 kommen werden“, sagt Gerd Trzeszkowski, Leiter des Fachbereichs Schulen im Dormagener Rathaus.
Auch inhaltlich will die Stadt die Offene Ganztagsgrundschule weiterentwickeln. Grundlage ist die Umfrage, die sich vor wenigen Monaten an alle Eltern richtete.
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