Dormagen (NGZ). Dormagen (Sto) Der Chemiekonzern Lanxess will seine Produktion von Ethylen-Vinylacetat-Copolymer (EVM) weiter ausbauen. Um den kontinuierlich wachsenden Bedarf bei dieser Kautschukspezialität zu begegnen, soll durch eine Investition von rund zehn Millionen Euro die Kapazität der Anlagen im Chemiepark Dormagen deutlich erweitert werden.
Die aktuelle Genehmigung sieht ein Produktionsvolumen von 15 000 Tonnen pro Jahr vor. Diese Produktionsmenge könnte dann 2009 erreicht werden.
Das unter den Produktnamen Levapren und Levamelt angebotene Elastomer eignet sich für öl- und hitzebeständige Anwendungen im Automobilbereich, insbesondere für Dichtungen und Schläuche.
Darüber hinaus verfügt es als halogenfreies, mit Flammschutzmitteln gut kompatibles Polymer, über hervorragende Eigenschaften für die Herstellung von Kabelummantelungen und wird zum Beispiel für schwer entflammbare Produkte bei der Gebäudeausstattung verwendet oder für witterungsbeständige transparente Folien eingesetzt.
Ein weiteres großes Anwendungsgebiet sind Klebstoffe, bei denen sich Levamelt insbesondere für die Herstellung klebender Folien eignet, da es eine Kombination aus guter Verarbeitbarkeit und hoher Haftung bietet. Die Business Unit Technical Rubber Products gehört zum Segment Performance Rubber, das im Geschäftsjahr 2006 einen Umsatz von 1,776 Milliarden Euro erzielte.
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