Kommentar (NGZ). Endlich sah der Marktplatz in der Dormagener Innenstadt so aus, wie viele Dormagener ihn sich von Beginn an gewünscht hatten: voller Menschen inmitten eines Blumenmeeres. Die Steinwüste war (fast) vergessen, käme sie nicht nach der Veranstaltung wieder zum Vorschein.
Endlich war der Marktplatz auch ein Markt-Platz. Wenn die Stadtmarketing- und Verkehrsgesellschaft ankündigt, weitere Veranstaltungen dort anzubieten, so ist sie auf dem richtigen Weg. Doch ob Büchertrödel oder Live-Musik den gleichen Effekt erzielen wie Blumen, bleibt zu bezweifeln.
Der Blumen- und Gartenmarkt am Samstag hat überdeutlich aufgezeigt, woran es dem Platz inmitten der Stadt mangelt: an Blumen und Sträuchern – eben an Blühendem und an Grün. Die kargen Sträucher dort mögen zwar Puristen erfreuen, doch der weite Platz verlangt nach Belebung.
Welche – das hat der Markt gezeigt. Ein paar Blumenkübel und Pflanzen kosten nicht die Welt – haben aber eine große erfrischender Wirkung. Der Platz bekäme den Charme, den er seit der teuren Umgestaltung mit Landesmitteln verdient.
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