Dormagen (NGZ). Die Union will nicht nur den Erwerb von Grundstücken für die eigenen Häusern von jungen Familien fördern, sondern auch den Kauf von Eigentumswohnungen. Die SPD signalisiert Zustimmung.
Dormagen Finanz- und Wirtschaftskrise - das Geld sitzt nicht mehr so locker. Viele Bürger sind vorsichtiger geworden, kalkulieren zurückhaltender. Auf der anderen Seite knüpfen die Banken an die Vergabe von Krediten oftmals kaum erfüllbare Hürden. Da wird der Traum vom Eigenheim zur Illusion.
Im Bereich des finanziell Möglichen bleibt für viele allerdings eine Alternative: die Eigentumswohnung. Die aber hat einen gravierenden Haken: Im Gegensatz zum Grundstück für das eigene Haus wird der Kauf einer Eigentumswohnung in Dormagen nicht gefördert.
Das soll sich jetzt ändern: „Vor dem Hintergrund der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung wollen wir, dass auch der Erwerb von Wohnungseigentum gefördert wird“, fordert CDU-Fraktionsvorsitzender Wiljo Wimmer in einem Antrag an den Stadtrat.
Der Bürgermeister-Kandidat der Union, Peter-Olaf Hoffmann, erläutert: „Unser Ziel ist es, den Erwerb von Wohneigentum auf breiter Basis zu fördern. Dazu ist es erforderlich, jetzt die Richtlinien den geänderten wirtschaftlichen Bedingungen anzupassen.“
Eigenheim oder Eigentumswohnung sind laut Hoffmann „nicht nur der Lebenstraum vieler junger Familien, sondern auch ein unverzichtbarer Bestandteil der Alterssicherung, der gefördert werden will“
Die Ausweitung der Förderung in einzelnen Städten auf die Eigentumswohnungen wird nicht überall unbedingt positiv gesehen.
In einigen übergeordneten Behörden und Organisationen wird vor einem „Flickenteppich der Förderungen“ gewarnt, die den Konkurrenzkampf der Kommunen verschärft.
Politisch wird der CDU-Antrag im Sinne der Großen Koalition auch von der SPD unterstützt..
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