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Dormagen: Mehr Kontakt zu den Schulen

VON PETRA SCHIFFER - zuletzt aktualisiert: 07.12.2008 - 22:15

Dormagen (NGZ). Die Musikschule will im kommenden Jahr zwei Schwerpunkte setzen: Die frühe musikalische Förderung von Kindern soll weiter ausgebaut werden. Auf der anderen Seite wird das Angebot für Senioren erweitert.

Früh übt sich, was ein Musiker werden will: Die Musik-Flöhe-Kurse (hier mit Leiterin Paula Hehnen, links) an der Dormagener Musikschule sind beliebt - und sollen ein fester Bestandteil des Programms bleiben. Erweitern will die Musikschule 
ihre Zusammenarbeit mit den Schulen im Stadtgebiet.  Foto:  H. Jazyk
Früh übt sich, was ein Musiker werden will: Die Musik-Flöhe-Kurse (hier mit Leiterin Paula Hehnen, links) an der Dormagener Musikschule sind beliebt - und sollen ein fester Bestandteil des Programms bleiben. Erweitern will die Musikschule ihre Zusammenarbeit mit den Schulen im Stadtgebiet. Foto: H. Jazyk

Dormagen Manchmal trifft es zu, das oft zitierte biblische Bild vom Propheten und vom Berg: Ähnlich wie viele Sportvereine im Stadtgebiet sah auch die Dormagener Musikschule der flächendeckenden Einführung der Offenen Ganztagsgrundschule mit gemischten Gefühlen zu.

Denn die Zeit, die Grundschulkinder früher am Nachmittag nutzten, um ein Instrument zu erlernen, verbrachten sie jetzt zunehmend in der Schule. Deshalb konnte die Konsequenz nur sein, den engeren Kontakt zu den Schulen zu suchen. Und das gelingt, sagt Musikschulleiterin Bärbel Hölzing in einer ersten Bilanz.

Das erklärte Ziel für das kommende Jahr sei deshalb, diesen Weg weiter zu gehen und die Zusammenarbeit auszubauen. Eins von vielen Zeichen der neuen Konstellation ist die nächste Musical-Produktion (Info-Kasten). Erstmals machen Kinder der Offenen Ganztagsgrundschule Zons mit. „Das spiegelt die Tendenz der Zukunft wider“, sagt Hölzing.

Ein weiteres Standbein, um Schule und Musikschule enger miteinander zu verzahnen, ist das Projekt JeDoKi (Jedem Dormagener Kind ein Instrument). „Das Interesse ist riesig“, erklärt die Leiterin der Musikschule. Gestartet war das Pilotprojekt mit der Regenbogenschule in Rheinfeld. „In der Zwischenzeit haben sich vier weitere Grundschulleiter bei mir gemeldet, die unbedingt einsteigen wollen“, sagt Hölzing.

Mehr lesen sie am Montag, 8. Dezember 2008 in der Neuß-Grevenbroicher Zeitung.

Info

Casting für neues Musical „Leben im All“

Im März 2009 läuft das neue Musicalprojekt der Musikschule Dormagen an, mit über 100 Schulkindern als Darstellern. Die neue Produktion von Gerhard A. Meyer heißt „Leben im All“. Die Handlung: „Wie kommen eigentlich die Sternbilder an den Himmel?“, fragt das wissbegierige Enkelkind seine Oma.

Und die macht sich gleich mit ihm auf eine Reise in die Entstehungszeit des Universums. Im Himmel ist damals noch „die Hölle los“. Kometen und Meteore rasen quer durchs All. Die frechen Sternschnuppen machen das Universum unsicher.

Frau Venus kann sich nicht zwischen ihren Verehrern Saturn und Mars entscheiden. Und schließlich droht das böse Schwarze Loch alle Sterne und Planeten zu verschlingen. Die Darsteller der kleineren und größeren Rollen werden von der Musikschule wieder in einem Casting ausgesucht.

Das Vorsingen findet am Montag, 15. Dezember, um 17.30 Uhr in der Kulle statt. Vom Weihnachtslied bis zum Popsong können die Bewerber alles vortragen. Auch Kinder und Jugendliche, die nicht an der Musikschule Dormagen unterrichtet werden, können an dem Casting teilnehmen.

Eintrittskarten für das Musical sind schon im Sekretariat der Musikschule zum Preis von zehn und sieben Euro erhältlich. Infos unter Telefon 0 21 33 / 257 262.

Quelle: NGZ


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