Dormagen (NGZ). Dormagen Es ist ein zum Teil düsteres Bild, das die Ehrenamts- und Vereins-Analyse für Dormagen zeigt. Darin wird der Nachwuchsmangel in den Vereinen beklagt, die Überalterung der Vorstände. Letztlich wird das Aus für manche Vereine beschworen.
Eine Studie, die bei manchen Kopfschütteln hervorruft, die in einem Verein engagiert sind. Eine Erhebung, die Widerspruch erzeugt, und die zum Beispiel von der CDU sehr kritisch gesehen wird. Kritik auch bei Hans-Josef Schlömer. Der 61 Jahre alte Steuerberater und frühere Leichtathlet ist Vorsitzender des Sport-Verbands Dormagen. Und der vertritt rund 50 der insgesamt 300 Vereine in der Stadt mit knapp 20 000 Mitgliedern.
„Allein dass jeder Dritte unserer Mitglieder ein Jugendlicher ist zeigt, dass wir keine Nachwuchssorgen haben“, sagt Schloemer. Selbst bei den Grundschülern sei das der Fall, obwohl sie an einigen Schulen nachmittags in den Genuss von Sport von den Vereinen kommen. „Das hat das Interesse am Verein eher beflügelt, wenn sie weitermachen wollen“, so Schloemer.
Uli Derad, Geschäftsführer des TSV Bayer Dormagen, sieht Probleme allenfallts in der Gruppe der 15- bis 35-Jährigen: „Da kommen andere Interessen ins Spiel.“ Der Leistungssport ist nur eine Option für die Jugendlichen. Auf der anderen Seite besinnen sich viele nach der Familien- und Berufsfindungsphase wieder auf den Sport.
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