Dormagen (NGZ). Dormagen Am Vormittag haben sie zusammen an der Kabinettssitzung der nordrhein-westfälischen und baden-württembergischen Landesregierung teilgenommen. Am Nachmittag stand die Besichtigung des Kölner Doms für die Gäste aus dem Süden auf dem Programm.
Zeit genug für Staatssekretärin Dr. Marion Gierden-Jülich aus dem Familienministerium und Staatsrätin Professor Dr. Claudia Hübner, Staatsministerin in Baden-Württemberg, eine Abstecher nach Dormagen zu machen. Ihr Ziel: das Haus der Familie. Und das passte genau zu der Tagesordnung am Vormittag: Dort ging es unter Tagesordnungspunkt 14 um die demographische Entwicklung.
„Und die beginnt im Familienzentrum“, weiß Martin Braun, Abteilungsleiter der Caritas. Allein der Wegweiser der Hauses Unter den Hecken zeigt die Vielfalt des Beratungs- und Betreuungsangebots auf. Von der Kita bis zur Tagesmutter, vom Babyclub bis zur Seniorenbetreuung, von vorübergehenden Wohnmöglichkeiten für Alleinerziehende bis zur Schwangerschaftsberatung reicht das Angebot. Und auch das Programm der Caritas Familienbetreuungs- und -beratungsstelle an der Frankenstraße unter der Leitung von Frank Pütsch zählt dazu.
Der Gast aus dem „Ländle“ zeigte sich hoch beeindruckt: „Das ist einmaliges und hoch professionelles Netz“, lobte sie das „Dormagener Modell“. Besonders nachempfehlenswert empfand sie, dass die die Betreuung bereits beim ungeborenen Leben beginnt und sich bis ins junge Erwachsenenalter fortsetzt. Hübner: „Ein Netz, in dem niemand verloren geht.“ Ein Netz aber auch, das gegen die demographische Entwicklung in Deutschland gespannt wird.
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