Dormagen (NGZ). Dormagen Die Pläne des Architekten Cavit Sahin stehen, sind von der Stadt Dormagen genehmigt. Eigentlich könnte der Bau der Moschee an der Roseller Straße nahe der Bundesstraße 9 beginnen. Doch die Finanzierung steht noch nicht. „Der DITIB-Vorstand wartet noch ab, bis die Finanzierung in trockenen Tüchern ist“, so der Vorsitzende des Dormagener Integrationsrates Mehmet Güneysu.
Das islamische Begegnungszentrum im Schatten des Betonwerks soll laut Güneysu etwa zwei Millionen Euro kosten. SPD-Stadtrat Nurettin Ötztürk, bis vor kurzem im Vorstand des türkisch-islamischen Kulturvereins für den Moschee-Bau zuständig, berichtet auf Anfrage gegenüber der NGZ: „Wir wollen uns nicht total verschulden.“
Schließlich werde der Bau des islamischen Gebetshauses ausschließlich von den in Dormagen lebenden Muslimen finanziert. Güneysu: „Es gibt keine staatlichen oder kommunalen Zuschüsse für den Bau. Wir sind bei der Finanzierung ganz auf uns selbst gestellt.“ Begründung: Der Islam hat in Deutschland rechtlich nicht den Status einer Kirche oder Religionsgemeinschaft.
Das Geld wird eifrig gesammelt. Der Kulturverein DITIB (Diyanet Isleri Türk Islam Birgligi, Islamisch- Türkische Vereinigung der Anstalt für Religion) ist dabei in erster Linie auf die Spenden der rund 250 Mitglieder und den Muslimen in Dormagen und Umgebung angewiesen.
Darüber hinaus gibt es zahlreiche Aktionen an der Roseller Straße von Flohmärkten über Döner-Verkauf bis zu gemeinsamen Aktivitäten für die Moschee. DITIB will auch einiges an dem Bau in Eigenleistung schaffen und hofft auf einen Zuschuss des Dachverbandes.
Die Mitglieder des Kulturvereins lassen sich nicht entmutigen. Ötztürk: „Es ist wichtig, dass wir eine würdige Moschee in Dormagen haben.“ Damit soll der Kulturverein endlich sein Nischendasein im Hinterhof an der Roseller Straße aufgeben. „Wir wollen eine interkulturelle Begegnungsstätte und könnten uns zum Beispiel vorstellen, dort den Neujahrsempf
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