Dormagen (NGZ). Dormagen (ki) Niederrhein oder doch lieber Köln? Bürgermeister Heinz Hilgers machte bei der Internationalen Gewerbe-Immobilienmesse „Expo Real“ auch Station auf dem Stand der Metropolregion Köln/Bonn und - direkt nebenan - bei Chempark-Betreiber Currenta.
Bereits im Vorfeld der Messe war im Hauptausschuss der Stadt Dormagen diskutiert worden, ob die seit Jahren praktizierte Beteiligung am Gemeinschaftsstand Niederrhein für die Chemiestadt die optimale Ausgangsbasis in München ist.
„Durch die direkte Nachbarschaft haben wir einfach sehr enge Verbindungen zu Köln“, sagte Hilgers jetzt am Rande eines Besuchs beim „Expo“-Auftritt der Metropolregion und ergänzte mit Blick auf die Präsentation des Chemparks: „Dort werden immerhin unsere größten Gewerbeflächen vermarktet.“
Argumente für einen Wechsel der Stadt vom Gemeinschaftsstand Niederrhein zum Messeauftritt von Köln/Bonn, wo sich Dormagen einreihen würde in Mitaussteller wie beispielsweise Bergheim, Brühl, Erftstadt, Frechen oder Rhein-Erft-Kreis?
„Wir müssen prüfen, ob es nicht Sinn macht, auch bei Köln vertreten zu sein“, so der Bürgermeister, der zunächst die Kosten ermitteln lassen will. Dies bedeute jedoch nicht, dass Dormagen aus der Standortgemeinschaft Niederrhein ausscheren werde: „Wir müssen es ja nicht machen wie die Neusser und uns völlig ausklinken. Man kann aber doch durchaus das eine tun, ohne das andere zu lassen.“
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