Dormagen (NGZ). Während tausende Schüler in Dormagen derzeit ihre Osterferien genießen, wird in den meisten städtischen Schulgebäuden dennoch auf Hochtouren gearbeitet: Die Stadt lässt derzeit an den meisten Schulen Bau- und Sanierungsarbeiten durchführen.
Vor allem der Brandschutz ist an vielen Gebäuden nicht auf dem neuesten Stand und steht mindestens noch bis zum Ende des Jahres auf der Prioritätenliste des städtischen Eigenbetriebs: "Wir nutzen die Ferien verstärkt für die Maßnahmen, die sonst den Unterricht zu sehr stören würden, also vor allem lärmintensive Arbeiten", erklärt Amtsleiter Bernd Blochwitz. So sind am Bettina-von-Arnim-Gymnasium und an der Gesamtschule in Nievenheim pünktlich zum Ferienbeginn die Bagger angerückt.
An beiden Schulen entstehen neue Außentreppen, die im Falle eines Brandes als Fluchtwege genutzt werden können. An der Gesamtschule sind die Erdarbeiten für vier Stahltreppen bereits in vollem Gange. Am Bettina-von-Arnim-Gymnasium erschwert eine Fernwärmeleitung der evd den Fortschritt der Baumaßnahmen. Die Leitung verläuft unter dem künftigen Treppenhaus und muss zunächst freigelegt und durch einen Tunnel geschützt werden, bevor die eigentlichen Bauarbeiten beginnen können. Neben einer neuen Treppe soll es hier künftig auch einen zusätzlichen Fahrstuhl geben.
Die Arbeiten an der Grundschule Burg Hackenbroich laufen während der schulfreien Zeit ebenfalls weiter. Neben der umfassenden PCB-Sanierung, die bereits seit Wochen läuft, steht auch hier der Bau von zusätzlichen Fluchtwegen auf dem Plan. Insgesamt werden an zehn städtischen Schulgebäuden 3,6 Millionen Euro in den Brandschutz investiert. Bis zum Ende des Jahres soll ein Großteil der Arbeiten abgeschlossen sein.
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