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Dormagen: Souveräne Nominierung

VON CHRIS STOFFELS - zuletzt aktualisiert: 04.11.2008 - 21:29

Dormagen (NGZ). Dormagen Triumphaler Erfolg für Heinz Hilgers am Dienstag Abend im Bürgerhaus Horrem. Mit 96 von 98 gültigen Stimmen wählte ihn die Mitgliederversammlung der Dormagener zu ihrem Bürgermeister-Kandidaten für die Kommunalwahl im kommenden Jahr. Der Bürgermeister zeigte sich sehr zufrieden mit diesem Ergebnis.

SPD-Nominierung am Dienstag Abend im Bürgerhaus Horrem: Brunhilde und Heinz Hilgers 
, die frühere Familienministerin Renate Schmidt, SPD-Stadtverbandsvorsitzende 
Regina Nawrot und der frühere Landes-Innenminister Dr. Fritz Behrens. N 
H. Jazyk Foto: NGZ
SPD-Nominierung am Dienstag Abend im Bürgerhaus Horrem: Brunhilde und Heinz Hilgers , die frühere Familienministerin Renate Schmidt, SPD-Stadtverbandsvorsitzende Regina Nawrot und der frühere Landes-Innenminister Dr. Fritz Behrens. N H. Jazyk Foto: NGZ

In einer starken und klug akzentuierten Rede stimmte Hilgers als einziger Kandidat die Genossen auf den Wahlkampf ein - und bekam stehende Ovationen. Er schlug einen weiten Bogen von der Amtsübernahme im Oktober 2004 nach vierjähriger absoluter CDU-Mehrheit und der Haushaltssicherung ohne eigene Finanzhoheit zu der heutigen Situation der Stadt mit einer umfassend umorganisierten Verwaltung, Haushaltsausgleich beziehungsweise Überschüssen für notwendige Investitionen und den Schuldenabbau. Im Sozialbereich eilt der Stadt ein überregional bekannten Ruf voraus, unter anderem mit dem Dormagener Modell. Das alles sei vor allem auf Initiative der SPD-Fraktion gelungen.

Darauf gelte es für die Zukunft aufzubauen. „Wir tun gut daran, in der Finanzpolitik Kurs zu halten“, so Hilgers. Und er fügte an: „Allerdings: Wer jetzt bei den Investitionen spart, der verschärft die Krise. Deswegen gilt es, unser ehrgeiziges Investitionsprogramm Zug um Zug abzuarbeiten.“ In der Wirtschaftspolitik fordert er dringend neue Gewerbeflächen und damit neue Arbeitsplätze für die Dormagener und ihre gesicherte Zukunft.

Akzente setzt Hilgers mit einem Netzwerk für Senioren; er will das Umweltteam ergänzen durch neue Projekte und einen Klimaschutzbeauftragten; er fordert eine Standortgemeinschaft für die Innenstadt. Hilgers: „Wir sind Stadt des Dormagener Modells, sind Sportstadt und Solarstadt und wollen in der kommenden Wahlperiode auch Kulturstadt und lebenswerte Stadt für Senioren werden.“

Quelle: NGZ


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