Schulen in Dormagen (NGZ). Außen wird noch gebaut am Bettina-von-Arnim Gymnasium. Innen jedoch herrschen bereits beste Voraussetzungen für soziales und musisches Lernen. Weitere große Stärke: Das Engagement der Eltern.
Von außen ist das Bettina-von-Arnim-Gymnasium noch eingerüstet: Die Fenster werden erneuert und die Wärmedämmung des Gebäudes verbessert. Außerdem entsteht ein neuer Aufenthaltsraum für die Mittagspausen.
Bereits auf dem neuesten Stand ist hingegen die Innenausstattung der Schule: Die Physik- und Chemieräume sind vor einiger Zeit mit modernen Gerätschaften neu ausgestattet worden, im Informatikraum gibt es neue Rechner und im Sprachenraum werden Videoanlagen für den Unterricht genutzt – hier macht gemeinsames Lernen Spaß. Soziales Lernen ist Teil der Schulphilosophie. Schon in der Erprobungsstufe fördern gemeinsame Spielefeste das Miteinander unter den Kindern. Es gibt eine Streitschlichter AG sowie eine Tanz AG für die fünften Klassen, die von älteren Schülerinnen geleitet wird. Mit der Jahrgangsstufe Acht steht jedes Jahr ein Ausflug in den Klettergarten auf dem Programm. "Hier müssen sich die Schüler gegenseitig sichern und sich aufeinander verlassen können", erklärt Pädagoge Lars Kraegeloh. Diese Erfahrungen nehmen die Klassen dann auch mit in den Unterricht.
Schule in Zahlen
Schüler: 1050
Lehrer: 70
Träger: Stadt Dormagen
Besonderheiten: Musikklasse für die Erprobungsstufe ab dem kommenden Schuljahr
Adresse: Haberlandstraße 14, 41539 Dormagen
Telefon: 02133 245530
Webseite: bva-dormagen.de
Ab dem kommenden Schuljahr wird es darüber hinaus auch einen Schwerpunkt im musischen Bereich geben: "Als erste Schule in Dormagen bieten wir dann eine Instrumentenklasse in der Erprobungsstufe an", berichtet Wolfgang Seyfert, kommissarischer Schulleiter, stolz. Die Kinder lernen dort ab der fünften Klasse verbindlich ein Streichinstrument. Musikalische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Instrumente werden von der Musikschule Dormagen leihweise zur Verfügung gestellt. Geplant ist, die Fortschritte der Musiker jährlich in Schulkonzerten unter Beweis zu stellen. Musiklehrerin Julia Heuser, die die Klasse betreuen wird, hat mit diesem Konzept nur positive Erfahrungen gemacht: "Wenn die Schüler ihr Instrument weiterspielen, begleitet sie durch ihre gesamte Schullaufbahn ein vertiefter Umgang mit Musik." Für den Erfolg solcher Projekte sind die Eltern wichtig. Seit vielen Jahren engagieren sich die Mütter und Väter beispielsweise in einem pädagogischen Arbeitskreis. In den Pausen verkaufen Mütter im Schulcafé "Lichtblick" Brötchen, Obst und kleine warme Mahlzeiten. Mit den Verkaufserlösen wird die Schulbibliothek finanziert, deren Bestand das BvA vor einiger Zeit aus einer Stadtteilbibliothek übernommen hat. Umgekehrt bietet die Schule Eltern bei Schul- und Erziehungsschwierigkeiten eine kostenlose und unabhängige Beratung an.
Info Tag der offenen Tür am Samstag, 20. November, von 9 bis 12 Uhr
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