Kommentar (NGZ). Die vereinte Opposition im Stadtrat macht es sich sehr einfach: Sie lehnt die Einsparmöglichkeiten im Kultur und Sportbereich ab. Das ist ihr gutes Recht. Doch zur Glaubwürdigkeit in dieser Frage gehört auch zu sagen, wo denn gespart werden soll.
Immer nur auf andere Bereiche verweisen, hift nicht weiter: Die Liste ist irgendwann zu Ende, und irgendwann müssen auch SPD und das Gefolge der kleineren Fraktionen beginnen, mit Fakten zu arbeiten. Stets auf den Personalbereich zu verweisen, in dem abenteuerliche Zahlen und Potenziale in Köpfen und irgendwelchen halböffentlichen Papieren des Gemeindeprüfungsamtes herumschwirren, ist zu wenig. Auch für die Opposition tickt die Uhr, im dringend notwendigen Sparkonzept der Stadt, endlich einmal Fakten zu benennen.
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