Dormagen (NGZ). Als Beispiel für sinnvolle Investitionen lobt Stadtkämmerer Ulrich Cyprian den Vermögensplan des Eigenbetriebs der Stadt Dormagen. Brandschutz an Schulen, Feuerwehrgerätehaus Zons und U3-Betreuung stehen an.
Kaum sind Großprojekte wie der Rathausanbau oder bald auch die Dreifachturnhalle an der Konrad-Adenauer-Straße abgeschlossen, folgen die nächsten Bauvorhaben. Der Eigenbetrieb der Stadt Dormagen hat alles Hände voll zu tun. Vor allem aus Mitteln des Konjunkturpaketes II sind im laufenden Jahr zahlreiche Vorhaben an den Dormagener Schulen umgesetzt worden. "Mit dem Thema Brandschutz beschäftigen wir uns auch im kommenden Jahr weiter", stellt der Leiter des Eigenbetriebs, Bernd Blochwitz, in Aussicht. So sei es an weiten Schulen notwendig, einen zweiten Rettungsweg sicherzustellen. Größtes Projekt des Eigenbetriebs wird der Neubau des Feuerwehrgerätehauses Zons sein.
Baustelle BvA-Anbau
Bereits in vier bis sechs Wochen soll nach Meinung von Bernd Blochwitz der Anbau für ein neues Treppenhaus am Bettina-von-Arnim-Gymnasium komplett bezugsfertig sein.
Der neue Gebäudeteil beherbergt außerdem sanitäre Anlagen sowie einen Aufzug, durch den die Schule behindertengerecht wird.
"Wir wollen noch in diesem Jahr mit den Erdarbeiten beginnen", sagt Blochwitz. "Wenn wir das Gelänge um rund einen Meter aufgefüllt haben, sind wir laut Gutachter auch bei einem Jahrhunderthochwasser gut geschützt", erklärt der Eigenbetriebsleiter. Auch Kämmerer Ulrich Cyprian machte in seiner Rede zur Fortschreibung des Doppelhaushaltes im Stadtrat deutlich: "Der erste Spatenstich soll noch in diesem Jahr erfolgen." Dies sei laut Blochwitz auch notwendig, da das Gesamtprojekt bis Ende 2011 komplett abgerechnet werden muss. "Das ist eine Bedingung für die Verwendung der Konjunkturmittel", sagt er. Im Frühjahr soll dann mit den eigentlichen Bauarbeiten begonnen werden. Insgesamt soll das Projekt Feuerwehrgerätehaus rund 2,2 Millionen Euro kosten.
Im Bereich Brandschutz wird auch weiterhin an den Schulen im Stadtgebiet gearbeitet. "Wir werden weitere Stahl-Außentreppen errichten sowie spezielle Brandschutztüren einbauen", erläutert Blochwitz. Auch dies sind Arbeiten, die mit Mitteln des Konjunkturpaketes der Bundesregierung finanziert werden. "Einen zweiten Rettungsweg herzustellen bedeutet oft, weitere Umbauten vorzunehmen", macht Blochwitz deutlich. Ein weiterer Schwerpunkt wird im nächsten Jahr die Sanierung von Flachdächern sein – auch energetisch. "In die Turnhalle Delhoven investieren wir rund 80 000 Euro, bei der Erich-Kästner-Grundschule 211 000 Euro", erklärte Kämmerer Cyprian bereits im Stadtrat. Außerdem wird für 185 000 Euro eine Deckenstrahlheizung eingebaut und die Erneuerung des Turnhallendachs der Regenbogenschule in Rheinfeld umgesetzt. Die Kindergärten an der Dantestraße in Nievenheim und dem Fichtenweg in Horrem erhalten einen Anbau zum Ausbau der U3-Betreuung.
"Der Vermögensplan des Eigenbetriebes ist das beste Beispiel dafür, dass wir die Stadt nicht kaputt sparen, sondern in sinnvolle Projekte Geld stecken und wo erforderlich, investieren", so Cyprian.
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