kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
Kommentare ()

Dormagen: Stadt würde mehr Straßen-Gastro begrüßen

VON ANDREAS GRÖHBÜHL - zuletzt aktualisiert: 05.04.2010 - 21:30

Dormagen (NGZ). Die Stadt Dormagen will mögliche Anträge von Wirten auf mehr Straßengastronomie "wohlwollend" prüfen. Zwar könne die Stadt die Plätze der Außenbewirtung auf Plätzen und größeren Wegen nicht selbst ausweiten, aber neue Anträge würden gerne gesehen, sagt Stadtsprecher Jürgen Mrohs. Schon in den vergangenen Jahren sei die Zahl der vermieteten Flächen angestiegen. Aber "noch nicht jeder, der könnte, hat einen Antrag gestellt".

Nina Schardt bedient Gäste am "Cafeserie".  Foto:  Hans Jazyk
Nina Schardt bedient Gäste am "Cafeserie". Foto: Hans Jazyk

20 000 Euro im Jahr verdient die Stadt Dormagen mit den Gebühren durch die Sondernutzung von Verkehrsflächen. Diese Summe ist zwar in den vergangenen Jahren gleich geblieben. Doch die Gebühren sind gesunken, was sich durch die Ausweitung der Straßengastronomie erklärt. Grundsätzlich sind alle Gehweg-Flächen in Dormagen für Stühle und Tische von Gaststätten freigegeben. Nur müssen die Gehwege immer noch von Spaziergängern und Rollstuhlfahrern genutzt werden können. "Die allgemeine Nutzung darf nicht beeinträchtig werden", sagt Jürgen Mrohs. Das bewertet das Ordnungsamt, eventuelle Aufbauten wie Zelte und Markisen überprüft das Bauamt.

Fünf Euro pro Quadratmeter

In stark frequentierten Zonen wie etwa der Kölner Straße oder der Altstadt Zons kostet der Quadratmeter fünf Euro im Monat – oder der Wirt bezahlt gleich für eine ganze Saison 30 Euro pro Quadratmeter. Im übrigen Stadtgebiet kostet das Recht auf Außengastronomie 1,25 Euro pro Quadratmeter und Monat beziehungsweise acht Euro pro Quadratmeter und Saison.

Der Trend geht in Dormagen zu ganzjähriger Außengastronomie. Im "Cafeserie" am Rathausplatz beispielsweise werden in der kalten Jahreszeit Decken verteilt. "Da wir ein Nichtraucherlokal sind, gehen die Raucher das ganze Jahr über nach draußen, wenn sie Lust auf eine Zigarette haben", sagt Kellnerin Nina Schardt.

Quelle: NGZ


Jetzt noch mehr Lesespaß sichern und Neuß-Grevenbroicher Zeitung testen.

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

AUS DER NACHBARSCHAFT
MEHR
Knechtsteden Anfang der sechziger Jahre. Schule und Kloster waren im damaligen Heilig-Geist-Gymnasium eng miteinander verbunden. Jetzt meldet sich ein damaliger Schüler, der zwischen 1963 und 1965 von einem Pater, der an der Schule lehrte, sexuell missbraucht wurde.

Dormagen

Ein lebenslanges Trauma

Ein 62 Jahre alter Neusser war Mitte der sechziger Jahre Schüler am damaligen Heilig-Geist-Gymnasium in Knechtsteden. Dort wurde er von einem Pater auf dessen Zimmer sexuell missbraucht. VON Chris Stoffels  mehr

 

Dormagen

"Wir kämpfen für die Therme"

Die Besucher der Römer-Therme reagieren entsetzt auf die Möglichkeit, dass das Bad bald schließen könnte. So viele kommen seit Jahrzehnten hierher und wollen sich nicht kampflos geschlagen geben. VON STEPHANIE LICHIUS-ENGELS  mehr

 
 
 
 
 
BILDER AUS DORMAGEN
Der Wahlabend in Dormagen und Rommerskirchen
Der Wahlabend in Dormagen und Rommerskirchen
Der Wahlabend in Dormagen und Rommerskirchen. NRW-Wahl 2012 mehr 
 
Der Wahlabend in Dormagen und Rommerskirchen
Der Wahlabend in Dormagen und Rommerskirchen
Der Wahlabend in Dormagen und Rommerskirchen. NRW-Wahl 2012
mehr 
Auto fährt frontal gegen Baum
Auto fährt frontal gegen Baum
Auto fährt frontal gegen Baum. Verkehrsunfall in Dormagen-Hackenbroich ..
mehr 
Girls Day 2012: Das will ich einmal werden
Girls Day 2012: Das will ich einmal werden
Acht Mädchen aus Dormagen sagen am Girls ..
mehr 
Lkw-Unfall in Dormagen
Lkw-Unfall in Dormagen
Lkw-Unfall in Dormagen an der Kreuzung L280 / L380.
mehr 
 
Familienanzeigen