Viele ehrenamtliche Tierschützer sind empört (NGZ). Nach der Veröffentlichung über das Tierheim und den Tierschutzverein in der NGZ vom 20. August meldeten sich zahlreiche ehrenamtliche Tierschützer aus Dormagen und Umgebung in der Redaktion. Zumeist beklagten sie sich darüber, dass sie den Eindruck gewonnen haben, ihre ehrenamtliche Mithilfe bei der Betreuung der Tiere, insbesondere der Hunde, sei nicht mehr erwünscht.
Unterschwellig kommt in den Telefonaten, Gesprächen und Briefen zum Ausdruck, dass diese Tierschützer in ihren Anliegen von den hauptamtlichen Kräften im Tierheim und dem Vorstand des Tierschutzvereins nicht mehr ernst genommen werden. Eindringlich schildert zum Beispiel Anita Rose-Schrills, die sich um einen Hund kümmert, mit ihm spazieren geht, dieses Tier ihr auf einmal nicht mehr ausgehändigt wurde. Mit Nachdruck wendet sie sich gegen den Eindruck, den der Vorsitzende des Tierschutzvereins, Wolfgang Weber, verbreitet habe, sie habe ihren neunjährigen Sohn vorgeschickt.
Anita Rose-Schrills: "Mich als pflichtvergessene Mutter zu beschreiben, grenzt an Beleidigung." Vielmehr habe der Sohn nach einem kleinen Hund gefragt, den er bereits mehrfach ausgeführt habe. Eine andere Tierschützerin beschreibt eindringlich, wie ihr eigener Hund ihr letztlich gegen ihren Willen fortgenommen worden sei. Der Hund, so die Tierschützerin, war offensichtlich vermittelt worden. Ihr sollen Tierheim-Mitarbeiter entgegen gehalten haben, den Hund nicht richtig zu halten, er habe sie, die Halterin, auch schon gebissen. Als der Trennungsschmerz schließlich abgeklungen war, soll Wochen später ein empörter Anruf aus dem Tierheim gekommen sein, wann sie endlich ihren Hund abhole.
Sie schreibt: "Ich kann nur bestätigen, dass die ehrenamtlichen Helfer - die den Dreck wegmachen und die Hunde ausführen - sich voll für die Tiere einsetzen. Der Vorstand aber behandelt die Ehrenamtler wie das Letzte. Dieses Tierheim will ich nicht mehr betreten." Vereins-Vorsitzender Wolfgang Weber seinerseits beruft sich auf eine große Zustimmung aus anderen Tierheimen, die er für seinen Weg erhalten habe, die Arbeit der Ehrenamtler zurückzudrängen. Sto
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