Dormagen (NGZ). Dormagen Die Weichen sind gestellt: Gerd Trzeszkowski wird Bürgermeister-Kandidat der Dormagener Sozialdemokraten. Am Montagabend war das entscheidende Gespräch: Stadtverbandsvorsitzende Regina Nawrot, Detlef Zenk und Erik Lierenfeld hatten mit Gerd Trzeszkowski ein letztes Treffen.
Dann stand die Entscheidung: „Ich trete an, wenn die Partei mich will“, sagte „Trzes“, wie er im Rathaus gerufen wird. Nach diversen Vorgesprächen mit dieser „Findungskommission“ wird Trzeszkowski am Donnerstagabend dem Stadtverbandsvorstand offiziell vorgeschlagen. „Trzes“ ist einziger Kandidat.
Gerhard Trzeszkowski braucht sich den Genossen kaum vorzustellen. Seit gut 25 Jahren ist er das soziale Gewissen der Stadt. Als Fachbereichsleiter für Kinder, Jugend, Familie, Senioren und Schule hat der 57-Jährige zum Beispiel alle die Initiativen ins Leben gerufen und begleitet, die heute unter dem Begriff „Dormagener Modell“ bundesweit anerkannt werden.
Als Mitglied des Verwaltungsvorstands im Rathaus hat er seit Jahren einen tiefen Einblick in die Arbeit der Verwaltung. Auch in die Politik in Dormagen ist er seit Jahren intensiv eingebunden, seine Arbeit wird auch von dem politischen Mitbewerber anerkannt.
„Trzes“ selbst sieht sich keineswegs als Lückenbüßer für Heinz Hilgers. Der bereits nominierte Kandidat und Amtsinhaber hatte aus gesundheitlichen Gründen im Dezember seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur erklärt - und seine SPD zunächst in ein tiefes Loch gestürzt.
„Trzes“ ist voller Selbstvertrauen: „Ich stehe für Kontinuität an der Spitze der Verwaltung und rechne mir eine reelle Chance gegen die Mitbewerber aus.“ Es gehe auch um das Schicksal der SPD, deren Mitglied er seit den siebziger Jahren ist. Trzeszkowski: „Ich will die gute Arbeit der vergangenen fünf Jahre und von Heinz Hilgers weiter fortsetzen.“
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