Dormagen (NGZ). Dormagen Erlebnispädogogen sind ein ganz besonderer Menschenschlag, davon ist Hans Scholten, Direktor des Rapahelshauses überzeugt: „Stellen sie sich mal vor wir hätten Ärzte oder Banker zu einer Fachtagung eingeladen und denen gesagt, die Übernachtung erfolgt in Zelten - was glauben sie, wie viele da gekommen wären?“
Den rund 100 Erlebnispädagogen aus ganz Deutschland, die seit Donnerstag ihm Rahmen einer Fachtagung für Erlebnispädagogik des Bundesverbandes katholischer Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfen (BVkE) auf dem Gelände des Dormagener Jugendhilfezentrums kampieren, macht das indes nichts aus - gehört ein guter Schlafsack und wetterfeste Kleidung ebenso zum Berufsequipment wie das theoretische und praktische Wissen im Umgang mit auffällig gewordenen Jugendlichen.
Und weil das so ist, gestaltet sich auch die Fachtagung anders als die meisten. Denn es heißt nicht nur reden, sondern machen, direkte Erfahrungen sammeln und Grenzerfahrungen erlaben. Da wird geklettert, mit Inlinern geskatet, mit Pfeil und Bogen geschossen und stundenlang über die Lösung diverser so genannter Problem-Spiele gegrübelt.
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