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Gute Resonanz beim Dormagener Gesundheitsforum: Versorgung vom Arzt bis zur Selbsthilfe

zuletzt aktualisiert: 22.09.2003 - 21:28

Gute Resonanz beim Dormagener Gesundheitsforum (NGZ). Die Gesundheit in Dormagen zu verbessern, über Gesundheitsrisiken aufzuklären, über Krankheiten und deren Behandlung zu informieren, Ermuntern zu den wichtigsten Vorsorge-Untersuchungen zu gehen ..... das Gesundheitsforum in Dormagen hat sich hohe Ziele gesteckt.

Das Forum sucht die Öffentlichkeit, will seine Ziele und seine Mitglieder bekannt machen. "So gut ist die gesundheitliche Versorgung bei uns", lautete denn auch das Thema des aktuellen Gesundheitstages. Und wenn die Menschen nicht zum Gesundheitsforum kommen - so hätte der Besuch im vergangenen Jahr im Bettina-von-Arnim-Gymnasium besser sein können - kommt das Forum zu den Menschen.

Und wo treffen sich in Dormagen mehr Menschen als in der Rathaus-Galerie? Center-Manager Dr. Kai-Thorsten Bräsch stimmte der Idee sofort begeistert zu und reservierte die Mall der Passage für die vielseitige Schau der Menschen, die sich in Dormagen um Kranke bemühen. Und so hatte der Bürger eine breite Auswahl von der Information über die Diabetes bis zu diversen Selbsthilfegruppen. "Wir sind mit der Resonanz sehr zufrieden", zieht denn auch Dr. Ludwig Merker, Vorsitzender des Gesundheitsforums, eine Bilanz.

Viele Besucher haben sich beim Durchqueren der Rathaus-Galerie spontan entschlossen, sich informieren zu lassen oder sich an der einen oder anderen Aktion zu beteiligen. Dicht umlagert waren vor allem die Stände, an denen konkret gemessen und geprüft wurde. Ein Optiker bot einen Sehtest an, an anderen Ständen wurden die Blutfette bestimmt, die bei ungünstigen Konstellationen zu Gefäßverengungen und damit zu Herzinfarkt oder Schlaganfall führen können.

Das Praxisnetz Dormagen, eine immer besser funktionierende lockere Vernetzung Dormagener Arztpraxen, hatte sich diesem Thema gewidmet, das gut angenommen wurde - bei manchem aber eine nachdenkliche Miene hinterließ, wenn der Arzt die Diagnose gestellt hatte. An anderen Ständen maßen Arzthelferinnen den Blutdruck, der Doktor daneben bewertete die Ergebnisse - nicht immer zur Zufriedenheit der Besucher.

Einem spannenden und wichtigen Thema hatten sich Dormagener Apotheken gestellt. Achim Klomp (Bären-Apotheke) und Ralph Hansen (Römer-Apotheke) zeigten den Besuchern, wie einzelne Wirkstoffe und Medikamente untereinander reagieren. Und das kann nach den Worten von Achim Klomp zum Teil böse Folgen haben: "Viele wissen nicht, dass sie bei bestimmten Kombinationen von Medikamenten nicht mehr am Straßenverkehr teilnehmen sollten", so eine mögliche Wechselwirkung.

Ein spezieller Computer stand bereit, der die Wechselwirkungen und Gegenanzeigen aller in Deutschland verfügbaren Medikamenten auswertete. "Das hätte ich nicht gedacht", war eine dort viel gehörte Feststellung. Diabetes war eines der großen Themen der Schau. Der Blutzucker konnte bestimmt werden. Und bei denjenigen, bei denen er deutlich zu hoch war, konnten sich gleich daneben Beistand holen: bei der Selbsthilfegruppe mit dem nimmermüden Lothar Rupprecht und am Stand der auf Diabetes und Nierenerkrankungen spezialisierten Praxis von Dr. Merker/Vogt.

"Wir wollen den Menschen in Dormagen zeigen, dass sie sich im Krankheitsfall trotz aller derzeitigen Diskussionen in ihrer Heimatstadt auf kompetente und ortsnahe Versorgung verlassen können", so der Vorsitzende des Forums. "Nur wer sich bewegt, kann etwas in Bewegung setzen", lautete das Motto der Physiotherapeutischen Praxis, die ausstellte, ein Akustiker bot einen Hörtest an.

Gut besucht war auch der Stand eines Sanitätshauses, das seinen Beitrag speziell der Gesundheit der Beine gewidmet hatte. Dort nutzten auch viele Besucher die Gelegenheit für einen LRR-Test, eine spezielle Venen-Untersuchung, die über Venenerkrankungen, Krampfadern oder Thrombosegefahr Auskunft gibt. Das Epithekik-Institut aus Zons und eine Pädagogin, die Übungen zum Stressabbau vorstellte, rundeten das Angebot ab.

Und manch einer ging mit der Beruhigung nach Hause, dass in Dormagen gute Möglichkeiten einer gesundheitlichen Rundum-Versorgung bestehen. Chris Stoffels

Quelle: NGZ


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