Dormagen (NGZ). Dormagen Die Stadt Dormagen hat den ersten Entwurf eines Seniorenkonzepts vorgelegt. Sie will ein Netzwerk für ältere Menschen aufbauen - vergleichbar dem Netzwerk „Frühe Förderung“. Der erste Schritt: Eine große Umfrage.
Ein eigener Internet-Auftritt für Senioren mit allen Angeboten im Stadtgebiet auf einen Klick-Blick, engere Kontakte zwischen Senioreneinrichtungen und Kindergärten/Schulen, eine Freiwilligen-Agentur, die interessierten Rentnern kleine Jobs und ehrenamtliches Engagement vermittelt, Mehr-Generationen-Häuser, Wohnungstauschbörsen und neue Sportangebote für ältere Menschen: Das sind die ersten Ideen im Entwurf eines Seniorenkonzeptes, den die Stadtverwaltung vorgelegt hat.
Sie sollen im kommenden Jahr ausgearbeitet werden - mit Hilfe der Senioren in Dormagen selbst. „Wir müssen aufpassen, dass nicht jüngere Menschen an den eigentlichen Interessen der Älteren vorbei bestimmen, wie sich Senioren ihrer Meinung nach zu verhalten haben“, sagt Bürgermeister Heinz Hilgers. Deshalb wird es im Frühjahr eine groß angelegte Umfrage unter den Dormagenern geben, die 60 Jahre und älter sind.
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Altersentwicklung
Bis zum Jahr 2020 wird das Durchschnittsalter der Dormagener Bevölkerung um rund acht Jahre steigen. Die Zahl der über 80-Jährigen wird von zurzeit rund 1800 auf über 5200 Menschen zunehmen. Während der Anteil der Ein-Personen-Haushalte heute bei knapp 30 Prozent liegt, wird er um fast zehn Prozent steigen. Heute ist bereits jeder vierte Dormagener 60 Jahre und älter, im Jahr 2020 werde es jeder dritte sein. Die Zahl der über 75-Jährigen wird sich sogar verdoppeln.
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