Dormagen (NGZ). Mit der Service-WM will die Neuß-Grevenbroicher Zeitung einen Anstoß zur Verbesserung des Kundenservices vor Ort liefern. Unterstützt wird sie dabei auch von der Stadt Dormagen. Bürgermeister Peter-Olaf Hoffmann schätzt vor allem gute Beratung.
Herr Hoffmann, kaufen Sie gerne in Dormagen ein?
Hoffmann Natürlich. Für Herrenbekleidung oder Möbel sehe ich mich gelegentlich auch woanders um. Aber das hiesige Angebot ist gut.
Wie beurteilen Sie die Lage des Einzelhandels in Dormagen?
Hoffmann Ich kann keine einzelnen Geschäfte beurteilen, aber die Fluktuation ist erfreulich gering. Wenn Geschäftsinhaber aufgeben, dann meist wegen überhöhter Mieten. Man kann in Dormagen gute Geschäfte machen – sowohl an der Kö als auch in Top West, wobei man zum Beispiel am Erfolg des Hit-Marktes erkennen kann, wer sich persönlich engagiert. Der Erfolg ist in einer Stadt wie Dormagen eine Frage der Qualität und des Services.
Wie wichtig ist Ihnen guter Service'?
Hoffmann Ich achte sehr darauf beim Einkauf. Ich muss mich gut bedient fühlen, denn ich will ja auch Spaß haben beim Einkaufen.
Vor welchen Herausforderungen stehen Händler und Dienstleister?
Hoffmann Sie müssen die Service- und Warenqualität erhalten. Und neue Wege bei der Präsentation von Artikeln gehen. An der Kö könnten schon einige an der Attraktivität ihrer Geschäfte arbeiten. Die Kunden sind heute sehr mobil. Wenn man erst einmal im Auto sitzt, ist es egal, ob man 10 oder 20 Kilometer fährt.
Wie kann die Stadt helfen?
Hoffmann Indem wir keine neuen Flächen schaffen, die den gesunden Mix stören. Wenn etwas Neues kommt – Stichwort Fachmarktzentrum – müssen wir damit so Kunden anlocken, dass auch die bestehenden Geschäfte etwas davon haben. Wir dürfen keine neue Konkurrenzsituation schaffen.
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