Stephanie zu Guttenberg (32) ist die Frau an der Seite des neuen Wirtschaftsministers. Die Baronin setzt sich für „Innocence in Danger” (Unschuld in Gefahr) ein, eine internationale Organisation, die mit vielen Projekten Kinderpornografie bekämpft.
Seit neun Jahren ist Stephanie zu Guttenberg mit dem neuen Bundeswirtschaftsminister verheiratet, sie managt das Familienleben, begleitet ihren Gatten bei offiziellen Terminen
Als frisch gewählte deutsche Präsidentin der Hilfsorganisation „Innocence in Danger” kommt Stephanie zu Guttenberg am Donnerstag nach Düsseldorf, wo bei einer Benefiz-Auktion im Medienhafen meistbietend Bilder versteigert werden.
Eigentlich wollte die Deutsch-Schwedin, die fünf Sprachen (neben Schwedisch und Deutsch auch Englisch, Französisch und Italienisch) fließend spricht, Künstlerin werden (heute bildhauert sie und malt).
Ihr eleganter, guter Geschmack ist unverkennbar. Stilsicher und selbstbewusst tritt sie auf dem gesellschaftlichen Parkett auf. Mit ihrer beeindruckenden Erscheinung gilt sie als strahlender Hoffnungsschimmer unter den ansonsten meist blassen Politiker-Gattinnen. Gemeinsam mit ihrem Mann, er dunkelhaarig und kantig, sie 1,78 Meter groß und schlank, sind sie ein starkes Team.
Das neue Leben in der Öffentlichkeit bedeutet auch, dass immer mehr Organisationen die Ur-Urenkelin des ersten deutschen Reichskanzlers, Otto von Bismarck, als Front-Frau gewinnen wollen. Doch sie lehnt jede Anfrage lächelnd, aber bestimmt ab: „Ich will mich nicht verzetteln und meinen Fokus auf „Innocence in Danger” haben. Diese Arbeit ist zu wichtig, um sie nicht mit aller Kraft und Ernsthaftigkeit zu verfolgen.”
Was will sie ihren eigenen Töchtern in der Erziehung mit auf den Weg geben? „Es ist wichtig, den Humor zu behalten, ein starkes Rückgrat zu haben, und bei Rückschlägen sollen sie aufstehen und wieder mit beiden Beinen auf dem Boden stehen.”
Hier im Gespräch mit unserer Redakteurin Dagmar Haas-Pilwat in Berlin.