Veronica Ferres ist eine der bekanntesten Schauspielerinnen Deutschlands.
Ferres wurde am 10. Juni 1965 in Solingen geboren. Sie studierte Germanistik und Theaterwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Bevor sie Hauptrollen in Kinofilmen angeboten bekam, war sie hauptsächlich in TV-Filmen und Serien zu sehen. Mit der Hauptrolle im Kinofilm Das Superweib (1996) wurde sie einem breiten Publikum bekannt.
Auch aufgrund ihrer Figur wurde sie in den ersten Jahren vor allem als „dralle Blondine“ besetzt. Der spätere Verlauf ihrer Karriere ging auch mit einer Veränderung ihrer äußeren Erscheinung einher: Sie nahm ab und bekam vielseitigere Angebote.
Privat war sie von 1990 bis 1999 mit Regisseur Helmut Dietl liiert. 2001 heiratete sie den PR-Manager Helmut Krug. Mit ihm hat sie eine Tochter, die 2001 zur Welt kam. Im November 2008 gab das Paar seine Trennung bekannt. Jetzt gibt es Gerüchte, die Schaupielerin sei mit AWD-Manager Carsten Maschmeyer angebandelt.
Veronica Ferres spielte mit in der TV-Serie "Unser Lehrer Dr. Specht", in Helmut Dietls "Schtonk" oder auch in der Cornelia-Funke-Verfilmung von "Die Wilden Hühner".
Unumstritten ist Ferres jedoch nicht: Die einen sehen in ihr die beste deutsche Schauspielerin, andere nervt sie so sehr, ...
... dass sie sogar in einer Umfrage der unbeliebtesten TV-Stars auftauchte.
Wurde sie früher gern als blondes Superweib bezeichnet, spricht man heute...
... von "der Ferres". Das klingt nach Diva und Glamour und ganz großer Schauspielkunst.
Auch bei der Dietrich, der Garbo und der Knef wurde immer mit dem bestimmten Artikel gearbeitet - eine große Ehre also für Veronica Ferres.
Ferres versucht seit einiger Zeit, mit zeitgeschichtlichen Stoffen („Die Manns“, „Neger, Neger, Schornsteinfeger“, "Die Frau vom Checkpoint Charlie") gegen ihr „Superweib“-Image von früher anzukämpfen.
La Ferres in "Die Manns"...
... und als "Buhlschaft" im Jedermann.
Für ihren Film "Vom Ende der Eiszeit" wurde sie für den Deutschen Fernsehpreis nominiert. (Hier zusammen mit Schauspielkollegen Moritz Bleibtreu)
Einen "Bambi" hat sie schon zwei Mal bekommen im Laufe ihrer Karriere: 1992 und 2005 in der Kategorie Schauspiel National.
Auch sonst ist Veronica Ferres preisverwöhnt:
- 1998 und 2002 Goldene Kamera
- 2002 Adolf-Grimme-Preis
- 2004 - Bayerischer Fernsehpreis
- 2005 - DIVA-Award in der Kategorie German Award (Hall of Fame)
- 2006 - Bayerischer Verdienstorden und Goldene Feder
- 2007 - Hans-Rosenthal-Ehrenpreis
- 2008 - Jupiter in der Kategorie Bester TV-Film für Die Frau vom Checkpoint Charlie und Deutscher Fernsehpreis in der Kategorie Beste Schauspielerin für Die Frau vom Checkpoint Charlie