Grevenbroich (NGZ). Die letzten freien Flächen des Buckau-Viertels werden in absehbarer Zeit verschwinden. Der Planungsausschuss stellte am Dienstag die Weichen für die Bebauung des übrig gebliebenen, etwa siebeneinhalb Hektar großen Areals.
"Im nordöstlichen Bereich des Gebiets – also in Richtung Nordstraße – ist noch Platz für etwa 70 Gebäude", erklärt Stadtplanerin Dorothea Rendel. Dort sollen hauptsächlich Doppel- und Reihenhäuser mit Grundstücksgrößen zwischen 180 und 300 Quadratmetern entstehen. "Diese Immobilien sind nicht nur interessant für junge Familien", meint Rendel: "Sie sind auch ideal für ältere Menschen, die zentral leben möchten."
Auf dem am Dienstag vorgestellten Planentwurf ist in der Nachbarschaft zum Aldi-Markt ein U-förmiges Gebäude vorgesehen. Im Erdgeschoss sollen kleine Gewerbebetriebe – etwa eine Bäckerei oder ein Eiscafé – Einzug halten. Die Stadt plant zudem den Bau eines neuen Kindergartens, gleich nebenan soll ein großer Spielplatz mit Grünfläche entstehen. Wichtig: Zwischen der Halle des Maschinen-Vertriebs Kames und der Wohnbebauung soll aus Lärmschutzgründen genügend Abstand gehalten werden.
Auf dem Gelände der ehemaligen Maschinenfabrik Buckau-Wolf wird seit 1989 gebaut. Auf 17,5 Hektar Fläche fanden einige Hundert Menschen ein neues Zuhause.
Die neuesten Nachrichten und Berichte aus Politik, Wirtschaft, Panorama, Sport, Kultur, Gesellschaft, Wissenschaft, Multimedia, Auto,
Reise und Beruf - im Archiv auch gratis recherchierbar. Dazu die besten Bilder, Live-Ticker, Kolumnen und Hintergrundberichte.