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Grevenbroich: Bürgermeisterin weist CDU-Kritik zurück

zuletzt aktualisiert: 20.01.2012

Grevenbroich (NGZ). Bürgermeisterin Ursula Kwasny stellt sich vor die Mitarbeiter des städtischen Gebäudemanagements. "Sie haben Lob und keineswegs Tadel verdient", meint sie. Kwasny weist damit die Kritik aus eigenen Reihen zurück.

CDU-Chef Norbert Gand hatte die Arbeit der städtischen Gebäudemanger unlängst als "zu wenig professionell" bezeichnet. Er schlägt eine straffere Organisation oder ein Outsourcing vor (die NGZ berichtete). Dem widerspricht Ursula Kwasny: "Gerade die vielzitierten Gutachter sind zu dem Fazit gekommen, mit stadteigenem Personal sei bei der Instandhaltung und Betreuung der Liegenschaften Geld zu sparen." Ohne das engagierte Personal hätten etwa die 30 Projekte im Rahmen des Konjunkturpakets II nicht in dem knappen Zeitrahmen realisiert werden können.

Die ebenfalls von Gand vorgeschlagene Privatisierung des Reinigungsdienstes bezeichnet Ursula Kwasny als einen "alten Hut, der mit Drehen und Wenden der Argumente nicht zu einem neuen wird".

Privatisierung – ein alter Hut

Die Stadt biete hiermit Niedriglohn-Jobs für Frauen. "Der Rat hat sich gerade im Hinblick auf den sozialverträglichen Abbau von Arbeitsplätzen für einen Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen ausgesprochen", erinnert Kwasny. Auch beim dem von der CDU vorgeschlagenen Verkauf von städtischen Immobilien winkt die Verwaltungschefin ab: "Erst vor kurzem ist eine interfraktionelle Arbeitsgruppe zu der Erkenntnis gekommen, dies noch einmal zu überdenken", sagt Kwasny. Diese Aussage sei vor dem Hintergrund getroffen worden, dass einige Immobilien von Vereinen genutzt würden – "ansonsten müssten sie sich eine andere Bleibe suchen".

Quelle: NGZ


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