Grevenbroich (NGZ). Mitglieder der Tauchsportgemeinschaft Grevenbroich schätzen das Abenteuer und den Erlebnisreichtum. Am Anfang steht das Schweben – und dann kommt die Spannung hinzu, was sich unter Wasser so alles aufhält.
Tauchen lernen
Ausbildung Die Grundausbildung besteht aus der Tauchtheorie und der praktischen Schwimmbadausbildung.
Voraussetzungen Schwimmen können, keine Angst im Wasser haben und eine gute Kondition.
Kontakt Ansprechpartner sind im Internet unter www.tsg-grevenbroich.de zu finden.
Die Faszination des Tauchens hat vielfältige Gründe. Steht am Anfang das unglaubliche Gefühl des Schwebens, wie es sonst nur im Weltraum zu erleben ist, kommt im Laufe eines Tauchgangs die Spannung dazu, was der Taucher wohl zu sehen bekommt. Und es gibt immer etwas zu sehen, egal wo man taucht, ob in heimischen Gewässern in der Karibik oder im Roten Meer. Das weiß auch Harald Meisner, 2. Vorsitzender der Tauchsportgemeinschaft (TSG) Grevenbroich, aus eigener Erfahrung nur allzu gut: "Tauchen ist eine Erlebnissportart, die jeder ausüben kann, unabhängig von Alter und Geschlecht."
Schwimmen können sei natürlich eine Voraussetzung. Auch sein elfjähriger Sohn Jonas hat schon Feuer gefangen und bereits den zweiten Tauchschein gemacht. Nach vielen hundert Tauchgängen in heimischen Baggerseen, in denen es unter anderem riesige Karpfen zu sehen gibt und mehreren Tauchurlauben auf den Malediven und in Ägypten hat der TSG-Ausbildungsleiter schon viel gesehen: "Das schönste war ein Schwarm grauer Riffhaie." Nächstes Ziel ist Mikronesien, "dort gibt es Tauchplätze, an denen noch niemand war".
Auch den erfahrenen Taucher Willi Franken hat vor rund 30 Jahren die Abenteuerlust gepackt: "Es ist die Faszination und die Spannung, unbekannte Unterwasserwelten zu entdecken: Tiere und Pflanzen, Gesteinsformationen und Höhlen. Das setzt Glückshormone frei." Nach Tauchurlauben in Australien, auf Bali und in Thailand geht es für den 56-Jährigen und seine 60-jährige Frau Gisela auf die Galapagos-Inseln.
"Das ist ein Tauchgebiet, das auf der Welt seinesgleichen sucht." Vier Strömungen treffen dort im Pazifik aufeinander und sorgen für nährstoffreiches Wasser. "Wir hoffen auf Hammerhaie, Delfine, große Fischgruppen oder sogar Walhaie." Die bis zu 14 Meter langen Tiere hat er schon einmal aus nächster Nähe erleben dürfen. "Das ist, als ob ein Linienbus vorbeifährt", beschreibt er die Begegnung mit dem riesigen, aber harmlosen Fisch. "Das ist ein Erlebnis, das man nie vergisst."
Im Schwimmbad tauche er nur zu Übungszwecken in der Gruppe und für die Kondition. "Tauchen ist ein Gruppenerlebnis, das verbindet, das aber auch Verantwortung nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere bedeutet. Und das geht nur, wenn alle Sicherheitsvorgaben beachtet werden, die man beim Erwerb des Tauchscheins vermittelt bekommt oder die für ein bestimmtes Tauchgebiet gelten."
Die Liebe zum Tauchsport entdeckte auch die zwölfjährige Klara Rudolfs. Sie taucht seit einem Jahr bei der TSG und freut sich schon auf den Tauchurlaub in Ägypten: "Ich mag es, die Fische zu sehen und unter Wasser atmen zu können."
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